Smalltalk indira

8. September, 2015

smalltalk mit….Indira Weis

Lange war es still um Indira Weis. Doch jetzt ist sie zurück – und sie steckt voller Tatendrang. Ab sofort schreibt Indira Weis bei www.smalltalk-entertainment.de regelmäßig ihre eigene Kolumne, die heute erstmals erscheint. Es geht um Themen aus Musik, Lifestyle und Showbiz, um schräge Storys und kuriose Begebenheiten. Zum Auftakt widmet sich die 35-Jährige unter dem Titel „Supernaiv im Superlativ“ dem US-Rapper Kanye West und seiner angestrebten Präsidentschaftskandidatur. Zudem verrät Indira Weis im Interview, welche Jugendsünde sie einmal begangen hat, wer sie musikalisch inspiriert und welchen deutschen Promi sie sich gut in der deutschen Politik vorstellen könnte. Viel Spaß beim Lesen.

Beschreibe dich in drei Worten
Sex, Drugs and Rock’n’Roll!

Gibt es eine Frage, die du absolut nicht mehr hören kannst?
Generell doofe Fragen zum Dschungelcamp nerven manchmal, Sachen wie „War das damals wirklich in Australien oder in Köln im Studio“ kann ich nicht mehr hören. Ich antworte dann immer: Nein, die haben uns 14 Stunden in den Flieger gesetzt, sind über Köln gekreist und haben uns glauben lassen, wir seien nach Australien geflogen…

Passend dazu: Welche Frage würdest du gerne mal hören und keiner stellt sie?
Fragen, die über das, was man in den gängigen Medien erfährt hinausgehen und die sich etwas mehr mit mir als Mensch beschäftigen.

 

 

Beichte eine Jugendsünde
(Überlegt lange….lacht zwischendurch…)

Ich bin mal von zu Hause abgehauen! Ich hatte sechs Wochen Hausarrest, die ganzen Sommerferien lang, weil meine Versetzung gefährdet war. Mit meinem Nachhilfelehrer habe ich einen Fluchtplan ausgeheckt und bin dann, um allem nicht die Krone aufzusetzen, zu einem Schüler meines Papas geflohen, der sturmfrei hatte! Meine Eltern waren richtig verzweifelt aus Sorge und haben mich sogar als vermisst gemeldet. Als ich das erfahren habe, tat mir das schon etwas leid. Die Jungs haben dann so entführermäßig bei mir zu Hause angerufen und gesagt: Ihrer Tochter geht es gut. Wenn Sie sie Wiedersehen wollen, fordern wir die sofortige Entkräftung des Hausarrests. Spätestens dann wussten sie ja, dass es mir tatsächlich gut ging. Ich musste versprechen, nicht mehr die Schule zu schwänzen und brav zu lernen. Deal.

Kanye West hat vor kurzem seine Präsidentschaftskandidatur für 2020 bekanntgegeben, gibt es Musiker oder Prominente, denen du hierzulande den Einstieg in die Politik zutrauen würdest?
Ich glaube, Stefan Raab wäre ein super Politiker, in ihm steckt viel Potential. Man erinnere sich nur an das Duell mit Steinbrück und Merkel. Raab hatte leider viel zu selten Gelegenheit, ihnen richtig auf den Zahn zu fühlen, aber wenn er sie gehabt hätte… Wir brauchen so Leute wie Raab! Christian Ulmen ist ähnlich. Er hat schon geschickt politische Themen in Comedy verpackt und dadurch viele junge Leute erreicht. Die ganze wahlverdrossene Jugend würde eher Raab oder Ulmen wählen als einen Politiker aus der aktuellen Riege, da die Entertainer eine Sprache sprechen, die sie verstehen.

Welche Musik feierst du gerade in Deutschland?
Die ganze AON-Posse feiere ich gerade, also vor allem Schwesta Ewa und SSIO! Cro ist ein kleines Genie. Dieser Rapsingsang ist voll gut. Und der hat halt einfach Mega-Vergleiche und Reime, macht Spaß. Als riesiger Xavier-Fan bin ich schon total auf sein neues Album, eine Fortsetzung von seinem Debütalbum „Nicht von dieser Welt“ gespannt. Er hat sich ja wieder mit Moses Pelham vertragen und jetzt machen die beiden da weiter, wo sie vor 15 Jahren aufgehört haben. Spannend.

Welche Musiker inspirieren dich für deine Musik?

Ich fange mal chronologisch an: Michael Jackson, 2Pac, Eminem, Missy Elliot, eigentlich komplett der 90s Rap und Hip Hop, Rödelheim Hartreim Projekt und aktuelle z.B. Pharrell Williams. Aber auch Klassik! Damit bin ich groß geworden. Carmina Burana – dafür liebe ich Carl Orff. Ein absolutes Meisterwerk. Durch Mozart habe ich angefangen, Klavier zu spielen. Riesenfan.

 


Du schreibst und komponierst deine Songs selbst, in welchen Bereich bist du noch kreativ?

: Was wenige wissen, ich mache eigentlich alles komplett selbst, von der Videoproduktion, Artwork, bis hin zum Make-up und Styling. Das ist eigentlich eher aus der Not heraus entstanden, um die Kosten gering zu halten und weil ich niemanden hatte und alles allein machen musste. Mittlerweile hat sich das System allerdings bewährt. Man spürt und sieht, dass alles aus einem Guss kommt und es wirkt einfach authentisch.

Wann können wir uns auf neue Musik von dir freuen?
Soviel kann ich verraten: 2016 wird es das erste Indira Solo-Album geben!

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