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23. September, 2015

Cologne Conference: Film- und TV-Festival mit nachhaltiger Wirkung

Am Freitag fällt in Köln der Startschuss zur 25. Ausgabe der Cologne Conference. Zum Jubiläum des internationalen Film- und Fernsehfestivals zieht Direktorin Dr. Martina Richter im Gespräch mit smalltalk ein kurzes Resümee. „Ich freue mich einfach, dass es uns über die Jahre gelungen ist, echte Schätze nach Köln bringen zu können, darunter zahlreiche Deutschland- und sogar Weltpremieren. Bei der Startausgabe 1991 waren wir beispielsweise die ersten, die ‚Twin Peaks‘ gezeigt haben. Damals hatten wir auch das britische Original von ‚House of Cards‘ im Programm. Später folgten ‚24‘, ‚Emergency Room‘, ‚Mad Men‘, ‚Breaking Bad‘ und viele andere TV-Formate. Rückblickend kann man durchaus sagen: Immer wieder waren es neue, wegweisende Programme mit nachhaltiger Wirkung.“

 

 

Auch im Kinobereich habe die Cologne Conference echte Pionierarbeit geleistet. Und das ist auch in diesem Jahr nicht anders. Martina Richter: „Am 30. September zeigen wir die Deutschlandpremiere von ‚Ewige Jugend‘ mit Harvey Keitel und Michael Caine. Regisseur ist der Oscar-Preisträger Paolo Sorrentino, der auch in Köln anwesend sein wird.“ Ein weiterer Höhepunkt ist für die Festivaldirektorin die mit Spannung erwartete US-Serie „Mr. Robot“. „Auch die läuft hierzulande erstmals bei uns“, so Richter. „Die Hauptdarsteller Rami Malek und Christian Slater sind ebenso persönlich da wie Sam Esmail, der Erfinder der Serie.“

Die Cologne Conference biete nicht zuletzt deutschen Filmemachern und Schauspielern ein internationales Forum. „In diesem Zusammenhang haben wir auch gemeinsam mit der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen die neue Reihe ‚Made in NRW‘ gegründet, in der wir das ungeheure Potenzial des Standorts für Film- und Fernsehmacher prominent herausstellen möchten“, erklärt Richter. Hier wird u.a. die international mehrfach ausgezeichnete Flüchtlingsgeschichte „Babai“ von Visar Morina gezeigt. Hinzu kommen Filme wie die Deutschlandpremiere von Florin Serbans Sozialdrama „Box“ oder Peter Bösenbergs Psycho-Thriller „Die Abmachung“.

Die Cologne Conference endet am 1. Oktober, doch für die Chefin gilt das Motto: „Nach der Cologne Conference ist vor der Cologne Conference.“ Am 5. Oktober beginnt in Cannes die Fernsehmesse Mipcom. Für Martina Richter ein Pflichttermin. Danach geht’s mit einer Delegation nach China. Denn auch die 26. Cologne Conference im nächsten Jahr will gut vorbereitet sein. Und weil die berufliche Pflicht auch private Kür ist, wird natürlich ebenfalls zu Hause geschaut, was der Markt an neuen spannenden Filmen und Serien so hergibt. „Ich habe noch ‚True Detective‘ da liegen“, so Martina Richter erwartungsvoll. „Leider hatte ich noch keine Gelegenheit, diese Serie zu sehen – aber zwischen Cannes und China werde ich mir die auf jeden Fall anschauen. Darauf freue ich mich schon jetzt.“

http://www.cologne-conference.de/de/aktuelles/

 

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