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24. September, 2015

Studie: Musikwirtschaft ist Milliardenmarkt

Die wichtigsten Verbände der deutschen Musikwirtschaft präsentierten gestern Mittag in Hamburg die Studie „Musikwirtschaft in Deutschland“. Die vom Institut für Kommunikationswissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena durchgeführte Untersuchung kommt zu dem Schluss: Die Musikwirtschaft ist ein erheblicher Wirtschaftsfaktor. So wurden im vergangenen Jahr elf Milliarden Euro umgesetzt. Mit insgesamt 127.000 Selbständigen und Arbeitnehmern übertreffen die einzelnen Teilbranchen die Erwerbstätigenzahlen jedes anderen Medienzweigs.

Fotocredit_ Musikwirtschaftsstudie2015_publicaddress
Stellten die aktuelle Musikwirtschaftsstudie in Hamburg vor: Dr. Carsten Brosda (Medienbevollmächtigter des Hamburger Senats), VUT-Chef Jörg Heidemann, Prof. Wolfgang Seufert (Friedrich-Schiller-Universität Jena), Dr. Florian Drücke (Geschäftsführer des Bundesverbandes Musikindustrie), Moderator Jan Hendrik Becker, Prof. Jens Michow (Präsident des bdv Bundesverbandes der Veranstaltungswirtschaft), Daniel Sebastian Knöll (Geschäftsführer der Society Of Music Merchants) sowie Lars Ingwersen (Schatzmeister des Deutschen Musikverleger-Verbands). (Foto: Musikwirtschaftsstudie2015/publicaddress)

Die Bruttowertschöpfung lag mit rund 3,9 Milliarden Euro sogar über der von Filmwirtschaft, Radioveranstaltern, Buch- oder Zeitschriftenverlagen. Brigitte Zypries, parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, betonte, die Musikwirtschaft sei als eine der ersten Branchen von der digitalen Revolution getroffen worden und habe erfolgreiche, beispielhafte Lösungen entwickelt. „Die Musikwirtschaft ist damit in zweifacher Hinsicht eine zentrale Teilbranche in der deutschen Kreativwirtschaft“, so Zypries.

www.musikindustrie.de

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