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7. November, 2016

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GEBURTSTAGSKIND VON MORGEN

Die Schallplatte (*1887)
Downloads und Streaming zum Trotz feiert die gute alte Schallplatte derzeit ein furioses Comeback. Wie der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) und das Marktforschungsinstitut GfK Entertainment kürzlich mitteilten, wurden in Deutschland allein während der ersten neun Monate dieses Jahres 2,1 Millionen Vinyl-Alben verkauft. Das sind 50 Prozent mehr als im gesamten Jahr 2015. Das ist zumindest recht eindrucksvoll für ein lange Zeit totgeglaubtes Produkt, dessen Geschichte bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Der gebürtige Hannoveraner Emil Berliner (* 20. Mai 1851) war es, der die schwarzen Scheiben erfand und dazu passend den Vorläufer des Grammophons entwickelte. Berliners Erfindung hatte gegenüber dem von Thomas Alva Edison zehn Jahre zuvor präsentierten Phonographen und dessen zylinderförmigen Tonträgern den Vorteil, dass sie kostengünstiger und einfacher in großen Mengen produziert werden konnte. Das Pressen von Platten aus Schelllack – seit den 1930er Jahren von Vinyl abgelöst – revolutionierte das Musikgeschäft nachhaltig. Am 8. November 1887 meldete Berliner sein „Verfahren und Apperat für das Registrieren und Wiederhervorbringen von Tönen“ beim Kaiserlichen Patentamt in Berlin an. Das US-Patent hatte er bereits seit dem 29. September 1887 in der Tasche.
www.planet-wissen.de

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