Games Foto: DCP

27. April, 2017

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Deutscher Computerspielpreis: Super Mario vs. Georg Büchner

Die deutsche Games-Branche ist im weltweiten Vergleich noch längst nicht konkurrenzfähig. Trotzdem rückt die Bedeutung der Branche auch hierzulande immer stärker in die öffentliche Wahrnehmung. Das zeigt sich beispielsweise beim Deutschen Computerspielpreis (DCP). Die diesjährige Ausgabe wurde gestern Abend in 14 Kategorien verliehen. Dabei betrug die Summe der Preisgelder insgesamt 550.000 Euro. Zum Vergleich: Für die am höchsten dotierte deutsche Literaturauszeichnung, den Georg-Büchner-Preis, gibt’s lediglich 50.000 Euro. Beim von der Bundesregierung unterstützten DCP wurde gestern allein die Frankfurter Entwicklerschmiede Keen Games mit 110.000 Euro bedacht. Das Team aus der Goethestadt kassierte überdies für sein Action-Rollenspiel „Portal Knights“ den Titel „Bestes Deutsches Spiel“. Für Felix Falk, Geschäftsführer des Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU), spielen Games eine zentrale Rolle als Zukunftsmedium: „Das macht die Games-Branche zum Innovationsmotor und die Entwickler und Designer von Computer- und Videospielen zu stark nachgefragten Experten für nahezu alle digitalisierten Wirtschaftsbereiche.“
deutscher-computerspielpreis.de

Foto © DCP

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