Allgemein Foto: Haxorjoe

4. Mai, 2017

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Radikal, Digital, Potenzial

Die altehrwürdige Printmarke „The New York Times“ meldete gestern endlich wieder schwarze Zahlen. Dabei kam der Überschuss von umgerechnet 12,1 Millionen Euro laut New York Times Company durch steigende Abo-Zahlen und Werbeeinnahmen aus dem Internetgeschäft zustande. Das Wachstum bei den Abos geht älteren Meldungen zufolge auf das gesteigerte politische Interesse vieler Amerikaner seit der Trump-Wahl zurück. Das Online-Plus ist erneuter Ausdruck der sich ständig beschleunigenden Digitalisierung. Diese rückten gestern auch führende Medienmanager beim Augsburger „Newscamp 2017“ in den Fokus. Demnach sollten deutsche Zeitungsmacher konsequenter auf die digitale Zukunft und Gegenwart setzen. Fredric Karén, Chefredakteur bei der norwegischen Schibsted Media Group, betonte, es sei wichtig, die Newsrooms radikal aufs Digitalgeschäft auszurichten. Am Tag zuvor legte der Axel Springer-Verlag in Berlin-Mitte den Grundstein zu einem neuen Firmendomizil. Das von Rem Koolhaas entworfene dreizehngeschossige Gebäude soll Platz für 3.500 Arbeitsplätze bieten und ist konsequent auf digitale Medien ausgerichtet. Für Springer-Vorstand Matthias Döpfner ist sein Unternehmen ohnehin „Europas führender Digitalverlag“.
www.axelspringer.de

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