Digital Foto: IP Deutschland

31. August, 2017

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IP Deutschland-Studie: Fernsehen hat die Nase deutlich vorn

Alle reden von Online-Videos. Aber gucken auch wirklich alle hin? IP Deutschland hat die Nutzungsgewohnheiten in der Bundesrepublik unter die Lupe genommen. Und das Ergebnis ist nicht wirklich überraschend, denn immerhin handelt es sich bei dem Unternehmen um den Vermarkter der Mediengruppe RTL. Wie auch immer: IP sieht das lineare Fernsehen eindeutig vorne. Die Tagesablaufstudie „IP Fourscreen Touchpoints“ zeigt, dass die internationalen Videoanbieter zwar stark sind, aber weit unter dem TV-Niveau liegen. Drei Tage lang wurden 1.132 Deutsche im Alter von 14 bis 59 Jahren stündlich befragt. Demnach erreichen Netflix und Amazon mit ihren Bewegtbildangeboten beispielsweise bei der vielumworbenen Gruppe der 14- bis 25-Jährigen zwar 20 Prozent (Netflix) bzw. 14 Prozent (Amazon), das klassische lineare Fernsehen kommt allerdings auf satte 88 Prozent. IP-Chef Matthias Dang ist sich sicher: „Näher dran als mit der IP Fourscreen Touchpoints-Studie geht nicht. Die Touchpoints-Studie misst die Videonutzung in dem Moment, in dem sie erfolgt. Und das aus einer Quelle und medienneutral.“ Demnach wird das Fernsehen nicht durch Youtube, Netflix oder Amazon und Co. ersetzt – die Nutzung dieser Angebote kommt beim Bewegtbildkonsum einfach noch oben drauf. IP folgert daraus: In Deutschland gibt es kein Massenpublikum für kostenpflichtige Videoanbieter. Ob’s so bleibt, wird die Zukunft zeigen.
www.ip.de

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