Musik Foto: BR/Stadt Bayreuth

24. Juli, 2018

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Bayreuther Festspiele: „Lohengrin“ im #MeToo-Kontext

Modern oder nicht mehr wie früher? Fest steht, dass die Bayreuther Festspiele morgen mit einer aufsehenerregenden Neuinszenierung von Richard Wagners Oper „Lohengrin“ eröffnen.

Morgen starten in Bayreuth die Richard-Wagner-Festspiele 2018, die zehnten unter der Leitung von Katharina Wagner. Neben Politikern wie Angela Merkel und Edmund Stoiber wollen sich das Ereignis auch prominente Besucher wie Thomas Gottschalk oder Dunja Hayali nicht entgehen lassen. Eröffnet werden die Festspiele mit der Oper „Lohengrin“ in einem Bühnenbild des Leipziger Künstlerpaars Neo Rauch und Rosa Loy. Das Besondere: Regisseur Yuval Sharon wagt eine Neuinszenierung, die Wagners Geschichte vom kräftezehrenden Kampf der Geschlechter um Gleichberechtigung vor dem Hintergrund der #MeToo-Debatte zeitgenössisch hinterfragt. Ein weiteres Highlight dürfte für Wagnerianer auch der Auftritt von Sängerin Waltraud Meier sein, die nach 18 Jahren Abstinenz zurückkehrt – und gleich wieder ihren Abschied feiert. Sie vermisse die damalige Zeit, wie sie im Gespräch mit dem „Nordbayerischen Kurier“ erklärte, und dies sei nun ihr letztes Jahr. Wer die Bayreuther Festspiele übrigens von zuhause aus verfolgen möchte, dem bieten der Hörfunksender BR Klassik oder die Pay-TV-Sender Sky Arts HD und Sky 1 ab ca. 15:00 Uhr die Live-Übertragung vom Grünen Hügel.

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