Games Foto: Deck 13

14. August, 2018

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Games-Branche boomt – deutsche Spieleentwicklungen nicht

Mit einzelnen Titeln wie „The Surge“ aus der Frankfurter Spieleschmiede Deck13 erschien vergangenes Jahr zwar ein internationaler Game-Hit made in Germany, doch der Marktanteil deutscher Entwicklungen droht in der Bedeutungslosigkeit zu versinken.

Das Thema Games boomt weiter. Mit Spielen und Hardware wurden 2017 hierzulande 3,3 Milliarden Euro umgesetzt. Das entspricht einem satten Plus von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bitter ist allerdings, dass hiesige Game-Entwickler relativ wenig von dem Kuchen abbekommen. Wie game, der Verband der deutschen Games-Branche e.V., heute mitteilte, sank der Marktanteil von Spiele-Entwicklungen aus Deutschland von 6,4 Prozent im Jahr 2016 auf 5,4 Prozent. Angesichts dieser Zahlen mahnt game-Geschäftsführer Felix Falk dringend Handlungsbedarf an: „Positive Beispiele wie ‚Elex‘ oder ‚The Surge‘ zeigen, dass Games ‚made in Germany‘ eine echte Erfolgsgeschichte sein können. Das kulturelle und wirtschaftliche Potenzial ist riesig. Hierfür müssen jedoch die immensen Wettbewerbsnachteile im Vergleich zu anderen Ländern endlich abgebaut werden.“ Gemeint ist damit u.a. die schnelle Umsetzung eines im Koalitionsvertrag der Bundesregierung vorgesehenen Game-Fonds.
www.game.de

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