Statistik Foto: Mirko Hannemann/Public Address

20. September, 2018

0

Radio bleibt wichtigstes Musikmedium

Radio, Downloads und Streaming liegen vorne: Im Hamburger Rathaus stellten Ina Keßler, Karsten Schölermann, Jörg Heidemann, Prof. Jens Michow, Dr. Florian Drücke und Prof. Dr. Michel Clement die aktuelle Studie zur Entwicklung der Musiknutzung in Deutschland vor.

Nie war mehr Musik als heute. Das ist zumindest der Eindruck angesichts all der Kopfhörer, digitalen Empfangsgeräte und Bass pumpenden Anlagen im Straßenverkehr. Wie sich diese subjektive Wahrnehmung in konkreten Zahlen ausdrückt, zeigen die ersten Ergebnisse der Studie zur Entwicklung der Musiknutzung in Deutschland, die gestern in Hamburg vorgestellt wurden. Im Auftrag der zentralen Verbände der Musikwirtschaft kommen der Marketing-Professor Dr. Michel Clement und sein Team zu dem Schluss, dass das Radio beim Musikkonsum die größte Rolle spielt. Demnach hören die Menschen hierzulande pro Woche mehr als neun Stunden über das Radio verbreitete Musik. Physische Tonträger kommen auf eine Stunde und 42 Minuten, digitale (gespeicherte) Musik auf drei Stunden und 33 Minuten und gestreamte Musik auf zwei Stunden und elf Minuten. Die Zahlen basieren auf einer im August durchgeführten Befragung von 5.140 in Deutschland lebenden repräsentativ ausgewählten Personen zwischen 16 und 70 Jahren. Insgesamt soll die Studie über drei Jahre laufen. Abrufbar sind die Ergebnisse über die Webseiten der herausgebenden Verbände, der Stadt Hamburg und der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung.

Bundesverbandes Musikindustrie e.V.
Bundesverbandes der Veranstaltungswirtschaft e.V.
GEMA
GVL
LIVEKOMM
Verband der Deutschen Konzertdirektionen e.V.
VUT
Freie und Hansestadt Hamburg
Initiative Musik gGmbH

Tags: , , , , , ,



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Back to Top ↑

  • Jetzt erhältlich