Awards Foto: dokumentART

22. Oktober, 2018

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dokumentART gibt Gewinner bekannt

Mit einer Preisverleihung endete am späten Sonntagabend die 27. dokumentART in Neubrandenburg. Der Hauptpreis ging an den Film „Infinite Galatea“, der sich mit der Diskriminierung und Objektivierung von Frauen auseinandersetzt.

Gestern Abend ging das europäische Filmfestival dokumentART mit der offiziellen Preisverleihung zu Ende. Der mit 5.000 Euro dotierte Latücht-Preis des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern ging an den französisch-spanischen Beitrag „Infinite Galatea“. Die fünf Filmstudentinnen Maria Chantzi, Fátima Flores, Julia Maura, Mariangela Pluchino und Ambra Reijnen setzen sich darin kritisch mit einem seit Jahrhunderten dominierenden Frauenbild auseinander. „Durch die bestechende Collage von wissenschaftlichen und kunsthistorischen Abbildungen und Bildern aus der heutigen Sexindustrie wird die institutionalisierte Diskriminierung und Objektivierung von Frauen auf eindringliche Weise deutlich“, urteilte die Jury. Den Publikumspreis des NDR erhielt der französische Regisseur Hendrick Dusollier für „Last days in Shibati“, einen Film über Zwangsumsiedlung in China.
www.dokumentart.org

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