Wissenschaft Foto: GA 2019/Julius Thöni

4. September, 2019

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Krebsforschung: Vorsprung durch Pflanzentechnik

Die Molekularpharmakologin Prof. Dr. Nicole Teusch setzt bei ihren Forschungen auf die therapeutische Kraft pflanzlicher Wirkstoffe. Dafür überreichte ihr Prof. Dr. Michael A. Popp in den Swarovski Kristallwelten Wattens bei Innsbruck den „Bionorica-Award“.

Eine Untersuchung des französischen Medienkonzerns Vivendi vom Mai dieses Jahres hat gezeigt, dass Entertainment heutzutage von einer Mehrheit für ebenso wichtig erachtet wird wie Gesundheit. Für 83 Prozent der Befragten ist Unterhaltung ein grundlegendes, lebenswichtiges Bedürfnis. Doch damit die Gesundheit auch innerhalb der Unterhaltung nicht zu kurz kommt, weisen wir im smalltalk an dieser Stelle einmal auf das Thema Krebsforschung hin. So beschäftigt sich die aus der Eifel stammende Molekularpharmakologin Prof. Dr. Nicole Teusch seit Langem mit den therapeutischen Möglichkeiten rein pflanzlicher Wirkstoffe. Dafür erhielt sie jetzt den „Bionorica-Award“. Prof. Dr. Michael A. Popp, der Vorstandsvorsitzende des Naturarzneiherstellers Bionorica SE, überreichte der an der Universität Osnabrück tätigen Wissenschaftlerin in Wattens bei Innsbruck den mit 10.000 Euro dotierten Preis im Rahmen eines Kongresses der Gesellschaft für Arzneipflanzen- und Naturstoff-Forschung. Teuschs Arbeit versinnbildliche das riesige therapeutische Potenzial der Naturstoffe bei der Behandlung von Krankheiten, so Popp. Konkret beschäftigt sich Nicole Teusch u.a. mit Pflanzen aus der Familie der Hundsgiftgewächse. Dabei wird ganz nebenbei auch klar, dass das Wort „Gift“ im Alt- und Mittelhochdeutschen noch eine eher positive Bedeutung hatte, nämlich „Gabe“ oder „Geschenk“. Dementsprechend wird durch Teuschs Forschungen ein Hundsgiftgewächs zur guten Gabe der Natur.

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