Dokumentation Foto: WDR/Act HeadQuarter Media

4. Oktober, 2019

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„Jung in den 80ern“: Zurück ins Sehnsuchtsjahrzent

Der ehemalige „Bravo“-Chefredakteur Alex Gernandt, Autor Frank Goosen, Moderator Sven Lorig u.v.a. begeben sich morgen im WDR Fernsehen auf ihre ganz persönliche Zeitreise. Ab 20:15 Uhr geht’s in „Jung in den 80ern“ um Friedensdemos, Madonna und den Fall der Mauer.

Auch wenn sich die Nation gestern zum Tag der Deutschen Einheit an den 3. Oktober 1990 erinnerte, ging es doch letztlich auch um den 9. November 1989, den Tag an dem die Mauer fiel. Die 80er waren eben das Jahrzehnt, in dem vieles angeschoben wurde, was heute noch Gültigkeit hat. Das gilt nicht zuletzt auch für die Alltagskultur: Computer, Mode, Musik, Privatfernsehen u.v.m. Zahlreiche Zeitgenossen, die heute sozusagen in Amt und Würden sind, waren damals dabei und mittendrin – und sie waren vor allem jung. Das WDR Fernsehen widmet der Epoche, auf die heute viele mit Sehnsucht zurückschauen, morgen ab 20:15 Uhr eine 90-minütige Erinnerungsdoku unter dem Titel „Jung in den 80ern“ und dem Zusatz „Dauerwelle, Punks und Friedensträume“. In dem Film von Melanie Didier kommen die TV-Journalisten Anna Planken und Sven Lorig, Autor Frank Goosen, Schauspielerin Elena Uhlig, der Musikexperte und ehemalige „Bravo“-Chefredakteur Alex Gernandt sowie die Moderatorin Anastasia Zampounidis zu Wort. Wer heute jung ist oder sich zumindest so fühlt, findet möglicherweise Parallelen zu „Undercut, Rappern und Fridays for Future“ – oder philosophisch ausgedrückt: „Alles geht, Alles kommt zurück; ewig rollt das Rad des Seins“, wie es in Friedrich Nietzsches „Also sprach Zarathustra“ heißt.

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