Dokumentation Foto: National Geographic

29. November, 2019

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Wie weiblich waren die „Nordmänner“?

Beim Wort „Wikinger“ denken die meisten an bärenstarke Kerle mit langen Haaren und zotteligen Bärten, die sich vor nichts und niemandem fürchten. Doch ist die Erfolgsgeschichte des legendären Seefahrervolks tatsächlich eine rein männliche? National Geographic begibt sich auf Spurensuche.

Das Aufbrechen von Geschlechterklischees ist keine Spezialität unserer Zeit. Bereits vor über tausend Jahren waren beispielsweise skandinavische Frauen emanzipierter als gemeinhin vermutet. Das macht jedenfalls die Dokumentation „Kriegerinnen der Wikinger“ deutlich, die National Geographic am Sonntag um 20:10 Uhr als exklusive Deutschland-Premiere zeigt. Demnach legen neueste Forschungen nahe, dass die kämpferischen „Schildmaiden“ keineswegs bloße Erfindungen von Drehbuchautoren der Action-Serie „Vikings“ sind. Auch in der historischen Realität konnten Wikingerfrauen durchaus Heerführerinnen sein. National Geographic-Explorer Ella Al-Shamahi begibt sich auf Spurensuche nach Skandinavien und stellt aktuelle Erkenntnisse aus archäologischen Grabungen vor. Ihr eindeutiges Fazit lautet: Die alte Vorstellung von der patriarchalen Kultur der Nord-„Männer“ muss revidiert werden. Zur Einstimmung zeigt National Geographic bereits um 19:20 Uhr „Das legendäre Wikingerschwert“, einen Film über eine Waffe, deren Geheimnis den Gegnern der Wikinger jahrhundertelang verborgen blieb.

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