Musik Trotz aller Enttäuschung hält ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber die gestrige Absage des Eurovision Song Contest 2020 für „die einzig richtige Entscheidung“. Am geplanten Finalabend soll den TV-Zuschauern nun ein alternatives Programm mit ESC-Bezug geboten werden. (Foto: NDR/EBU)

19. März, 2020

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Nach ESC-Absage: Alternativprogramm in Vorbereitung

Trotz aller Enttäuschung hält ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber die gestrige Absage des Eurovision Song Contest 2020 für „die einzig richtige Entscheidung“. Am geplanten Finalabend soll den TV-Zuschauern nun ein alternatives Programm mit ESC-Bezug geboten werden.

Da derzeit nicht absehbar ist, wie lange die Vorsichtsmaßnahmen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie eingehalten werden müssen, sagen Veranstalter in ganz Europa Konzerte und Shows bereits bis in den Mai hinein ab. Gestern hat es auch den in Rotterdam geplanten Eurovision Song Contest getroffen. Die Veranstaltung findet somit erstmals seit ihrer Premiere im Jahr 1956 nicht statt. Die Absage sei „leider die einzig richtige Entscheidung“, kommentierte ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber. Auch für den ESC gelte: „Die Gesundheit aller muss oberstes Ziel sein.“ Laut Mitteilung des innerhalb der ARD bei diesem Projekt federführenden NDR werde derzeit an einem TV-Ersatzprogramm für den Final-Abend, den 16. Mai, gearbeitet. Möglich sei ein europaweites Angebot der European Broadcasting Union (EBU) für alle 41 Teilnehmer-Länder des ESC, aber auch ein eigens für Das Erste gestalteter „Eurovisions-Abend“. Auf EBU-Ebene wird derzeit die Möglichkeit geprüft, den Song Contest 2021 in Rotterdam zu veranstalten. Dabei steht auch zur Diskussion, ob dann die für dieses Jahr ausgewählten Teilnehmer, darunter der deutsche Beitrag „Violent Thing“ von Ben Dolic, mit dabei sein dürfen.

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