Festival Foto: Stefan Panhans

20. Februar, 2019

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Videonale: Blick auf „Gebrochene Wirklichkeiten“

Bei der 17. Videonale in Bonn, die heute Abend eröffnet wird, sind 29 Videos und Installationen aus 16 Ländern zu sehen. Unter den Künstlern ist auch der Hamburger Stefan Panhans mit „Hostel“ vertreten.

„Refracted Realities – Gebrochene Wirklichkeiten“ lautet das Motto der diesjährigen Videonale, die heute Abend im Kunstmuseum Bonn eingeläutet wird. Das alle zwei Jahre stattfindende internationale Festival für Videokunst, für das sich laut Angaben der Veranstalter diesmal Künstler aus 66 Ländern mit ihren Arbeiten beworben haben, erlebt seine 17. Auflage. Zur Eröffnung stehen die Verleihung des mit 5.000 Euro dotierten Videonale-Preises und die Sound-Performance „Tuning of the world“ von der ukrainischen Künstlerin Maryna Makarenko auf dem Programm. Ab Donnerstag beginnt ein viertägiges Festival mit Vorträgen, Panels, Workshops und Performances rund um das Thema der Videonale. Die Ausstellung ist noch bis 14. April im Kunstmuseum zu sehen. Zu den dafür ausgewählten 29 Arbeiten aus 16 Ländern gehören u.a. der Film „Tiefenschärfe“, in dem Mareike Bernien und Alex Gerbaulet die Sichtbarkeit der Tatorte des NSU im Alltag untersuchen, und die in Form einer Mini-Serie gestaltete Installation „Hostel“, in der Stefan Panhans Themen wie Alltagsrassismus, Digitalisierung und Konsum verarbeitet.

https://v17.videonale.org

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