Musik Foto: Julija Goyd

18. Dezember, 2019

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Malakoff Kowalski: Diese Klaviersuite sucht das Nichts

Malakoff Kowalski hat sich u.a. als Sänger, Pianist, Film- und Theatermusiker einen Namen gemacht. Im Februar bringt er ein neues Album mit Klavierstücken auf den Markt, aus dem nun vorab „Topo“ ausgekoppelt worden ist.

Noch vor wenigen Wochen war der Berliner Musiker, Komponist und Produzent Malakoff Kowalski in Köln Gastdozent beim „Gonzervatory“, dem musikalischen Ausbildungsprogramm des kanadischen Grammy-Preisträgers Chilly Gonzales. Nun hat er eine neue Solo-Single veröffentlicht: „Topo“, aufgenommen und abgemischt von seinem Musikerkollegen Nils Frahm, ist auf allen gängigen Streaming- und Download-Plattformen erhältlich. Zudem gibt’s einen Video-Clip auf Youtube zu sehen. Das Stück ist ein Vorbote zu Kowalskis neuem Album, das am 28. Februar unter dem Titel „Onomatopoetika“ veröffentlicht wird. Wie schon auf dem Vorgänger „My First Piano“ versammelt der deutsch-amerikanisch-persische Künstler darauf eine Reihe von Klavier-Instrumentalstücken. In einer Stellungnahme beschreibt er selbst das Album folgendermaßen: „,Onomatopoetika‘ ist eine postromantische Klaviersuite, die vom Nichts handelt. Von der Verklanglichung der Zwischentöne. Ich lebe in einem Zustand völliger Überreizung. Das Tempo, der Ton, die Lautstärke, die Flut von Eindrücken. Mir ist alles zu viel. Sitze ich am Klavier, verschwindet alles andere, und der Lärm um mich herum wird leiser. Wie in einem leeren Kino, in dem kein Film läuft.“

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