Theater Fotos: Thomas Aurin/Antoine Melis

21. Januar, 2020

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„Herbert“: Fritsch inszeniert Grönemeyer in Bochum

Regisseur Herbert Fritsch bereitet Songs von Herbert Grönemeyer für die Theaterbühne auf. Das Resultat mit dem Titel „Herbert“ feiert am 21. März Premiere im Schauspielhaus Bochum.

Als musikalischer Leiter am Schauspielhaus Bochum startete Herbert Grönemeyer Mitte der 1970er Jahre seine Laufbahn. Nun kehrt die Musik des Rockstars auf die Bühne des bundesweit renommierten Theaters seiner Heimatstadt zurück. Regisseur Herbert Fritsch, der zuletzt in Bochum mit seiner turbulent-humorvollen Inszenierung von Dieter Roths „Murmel Murmel“ einen großen Erfolg feierte, arbeitet derzeit an einem neuen Stück, das auf Musik und Texten von Grönemeyer basiert. Wie heute bekannt wurde, soll „Herbert“ am 21. März Premiere feiern. „Ein Grönemeyer, wie man ihn noch nicht gehört hat. Eine Sprachoper für Stimmbänder, Zwerchfell und Gliedmaßen“, verspricht der Ankündigungstext. Der eine Herbert hat dem anderen in jedem Fall volle Unterstützung angeboten. „Fritsch darf alles“, teilte Grönemeyer mit. „Er darf mich zerlegen, zerfleddern, ohne Ehrfurcht, mit Witz. Wenn er mich dabei braucht, bin ich zur Stelle. Wenn nicht, bin ich einfach nur neugierig. Es lebe das Chaos, der Fritsch‘sche Wahnsinn!“ In der Vergangenheit hatte es am Schauspielhaus schon einmal ein Stück rund um die Musik von Herbert Grönemeyer gegeben: Von 2013 bis 2018 stand dort „Bochum“, ein von Lutz Hübner geschriebenes Singspiel mit 24 Songs des wohl berühmtesten Sohns der Stadt, auf dem Spielplan.

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