Print Foto: Gruner + Jahr/Norman Konrad

5. Februar, 2020

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„BARBARA“: Til Schweiger kann sich nicht beschweren

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „BARBARA“ spricht Til Schweiger u.a. darüber, wie er mit Langeweile und Kritik umgeht. Er sei auf dem Weg in Richtung Altersmilde, so der Regisseur, Schauspieler und Produzent im Gespräch mit Barbara Schöneberger.

Für Til Schweiger gibt‘s nichts Langweiligeres, als an einer Supermarktkasse zu warten. Im Interview mit Barbara Schöneberger für die jetzt an den Kiosken erhältliche Zeitschrift „BARBARA“ gesteht der Filmemacher, dass er sich bei langen Schlangen für gewöhnlich in den nächsten Gang zurückzieht. „In meinem Leben, in meinen Filmen geht es darum, sich zu bewegen, nicht um Stillstand“, so Schweiger. Würden Freunde oder seine Kinder seine Filme langweilig finden, würde ihn das treffen, gibt er zu. Öffentliche Kritik im Feuilleton lasse ihn dagegen eher kalt. „Früher habe ich mich furchtbar über jeden aufgeregt, der pauschal alles scheiße fand, was ich gemacht habe, davon gibt es ja einige“, räumt Schweiger ein. „Heute rege ich mich immer noch auf und denke dann: Was soll’s. Die werden sich nie ändern, egal, was ich mache.“ Nicht gemocht werde er allerdings lediglich von den „Kulturseiten in Zeitungen und Magazinen“. Und er fügt hinzu: „Wenn man das gegen die Millionen anderen stellt, die gern ins Kino gehen oder Fernsehen gucken, eben weil sie mich da sehen, gibt es objektiv keinen Grund, sich zu beschweren.“

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