Food Foto: Ben Kruse

5. März, 2020

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Robin Pietsch: Doppeltes Supertalent

Ein Koch, zwei Restaurants, zwei Michelin-Sterne: Robin Pietsch wird im neuen „Guide Michelin“ als einziger Sternekoch in Sachsen-Anhalt geführt. Weit über seine Harzer Heimat hinaus begeistert er in den Medien (u.a. ZDF-„Küchenschlacht“) außerdem ein Millionenpublikum.

Das gab’s noch nie: Ein Koch betreibt zwei Restaurants und erhält für jedes einen Stern vom Gastro-Führer „Guide Michelin“. Robin Pietsch, der in Wernigerode im Harz das „ZeitWerk“ und das „Pietsch“ betreibt, hat genau das geschafft. Und auch sonst fährt der gebürtige Blankenburger zweigleisig. Er ist gelernter Pâtissier und Koch. Pietsch sei jemand, der Harzer Hausmannskost in Harzer Hochküche verwandelt, lobte die „FAZ“ seinen zeitgemäßen und regional geprägten Stil. Dafür bescherte ihm das „ZeitWerk“ 2017 den ersten Michelin-Stern. In dieser Woche erhielt das „Pietsch“ nun Stern Nummer 2. Damit ist und bleibt der 31-Jährige der einzige Sternekoch in Sachsen-Anhalt. „Wir haben die Bekanntgabe auf Facebook mit dem gesamten Team über einen Großbildschirm verfolgt und auch meine Oma war dabei“, so Robin Pietsch gegenüber smalltalk. Wie geht das doppelte Supertalent der deutschen Spitzengastronomie nun mit diesem Doppelerfolg um? „Jetzt ist es vor allem wichtig, die Qualität zu halten und einen kühlen Kopf zu bewahren“, betont er. „Denn letztlich haben wir die Auszeichnungen ja genau dafür bekommen.“ Dass Pietsch in Wernigerode innerhalb weniger Minuten von einem Sternerestaurant ins nächste gehen könne, und beide Häuser auch noch seine eigenen seien, empfinde er als ein tolles Gefühl: „Das habe ich mal geträumt, aber jetzt ist es tatsächlich wahr geworden.“

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