Kino Weit über 600.000 Kinozuschauer haben „Lindenberg! Mach dein Ding“ mit Jan Bülow bereits gesehen. Nun kommen trotz Coronakrise weitere hinzu, da der Film in Autokinos ausgewertet wird. Zum Beispiel ab morgen in Düsseldorf. (Foto: DCM/Letterbox/Gordon Timpen)

7. April, 2020

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Lichtblick in der Krise: Comeback des Autokinos

Weit über 600.000 Kinozuschauer haben „Lindenberg! Mach dein Ding“ mit Jan Bülow bereits gesehen. Nun kommen trotz Coronakrise weitere hinzu, da der Film in Autokinos ausgewertet wird. Zum Beispiel ab morgen in Düsseldorf.

Anfang der 70er Jahre erlebte das Autokino in Deutschland seine Hochzeit, führte zuletzt aber nur noch ein Schattendasein. Da der reguläre Kinobetrieb in Zeiten der Corona-Krise ruht, zeichnet sich nun aber ein Comeback der Drive-In-Filmtheater ab. Unter der Voraussetzung, dass die geltenden Sicherheitsvorgaben eingehalten werden, dürfen sie vielerorts wieder betrieben werden. Vor allem Nordrhein-Westfalen spielt derzeit eine Vorreiterrolle: Neben der Nutzung bereits bestehender Autokinos in Essen und Köln werden hier sogar gänzlich neue Standorte eröffnet: Gestern ging’s in Marl los, morgen folgt die Landeshauptstadt Düsseldorf. Dort wird ein Messeparkplatz in ein Freiluft-Kino umfunktioniert. Zum Auftakt steht eine bereits restlos ausverkaufte Vorstellung von Hermine Huntgeburths Biopic „Lindenberg! Mach dein Ding“ auf dem Programm. „Unser Kinoherz blutet in Anbetracht weltweit geschlossener Filmstätten“, kommentiert Dario Suter, Geschäftsführer des für den Film zuständigen Verleihs DCM. „Ein Lichtblick, dass das Autokino sich mit den sozialen Abstandsregeln vereinbaren lässt und in dieser einsamen Zeit Menschen ein gemeinsames Erlebnis bietet.“ Man wünsche „den Betreibern aller Autokinos viel Erfolg.“

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