Studie Die neueste AGF-Studie belegt: In der Corona-Krise schalten mehr Menschen als sonst den Fernseher ein. Dabei werden Nachrichtenformate zur „Tagesklammer“. Beispiel 17. März: Da erreichte allein die von Susanne Daubner präsentierte „Tagesschau“ über alle ARD-Sender hinweg mehr als 17 Millionen Zuschauer. (Foto: ARD/Screenshot)

8. April, 2020

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Corona-Effekt: Deutlich mehr TV-Zuschauer im März

Die neueste AGF-Studie belegt: In der Corona-Krise schalten mehr Menschen als sonst den Fernseher ein. Dabei werden Nachrichtenformate zur „Tagesklammer“. Beispiel 17. März: Da erreichte allein die von Susanne Daubner präsentierte „Tagesschau“ über alle ARD-Sender hinweg mehr als 17 Millionen Zuschauer.

Ist das Fernsehen noch Leitmedium? Die Frage scheint sich momentan nicht zu stellen. Denn die neueste Antwort lautet eindeutig: Ja. Jedenfalls sieht es ganz danach aus, wenn man sich die aktuelle Studie der Arbeitsgemeinschaft Videoforschung (AGF) zur TV-Nutzung im März zu Gemüte führt. Demnach gibt‘s offenbar tatsächlich einen Corona-Effekt, der dazu führt, dass derzeit mehr Menschen fernsehen als sonst. Und obendrein bleiben sie auch noch länger dran. Vor allem in der jüngeren Zielgruppe erlebt die gute alte Glotze eine Renaissance. Größter Treiber seien Nachrichtensendungen. „Sie vermitteln relevante Informationen, werden zur Tagesklammer und zur Richtschnur für das weitere Handeln der Menschen“, sagt AGF-Chefin Kerstin Niederauer-Kopf. In Zeiten von „Stay at home“ werde Fernsehen zum „Fenster zur Welt“. Unterhaltende Formate würden dabei als Realitätsersatz wahrgenommen. Deutlich gestiegen sei auch die Streaming-Nutzung – allerdings auf niedrigerem Niveau. Konkrete Zahlen und nähere Informationen zur AGF-Analyse gibt’s auf der Webseite agf.de.

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ronald paul yandere