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18. Juni, 2020

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„Krautrock“ kommt ins Kino

Bands wie Faust, Kraftwerk und Can legten in den späten 60er- und frühen 70er Jahren den Grundstein für ein musikalisches Genre aus Deutschland, das bis heute in aller Welt bekannt ist. Der erste von insgesamt drei Dokumentarfilmen zum Thema „Krautrock“ startet jetzt in den Kinos.

Nach der coronabedingten Schließung öffnen die Kinos nach und nach wieder ihre Säle. Und somit erscheinen auch neue Filme. Als einer der ersten Neustarts dieser besonderen Sommersaison kommt ab heute der Dokumentarfilm „Krautrock 1“ auf die Leinwand. Die Produzenten und Filmemacher Adele Schmidt und José Zegarra Holder erinnern darin an die Ära der späten 60er- und frühen 70er Jahre, in denen deutsche Bands einen neuartigen Sound mit Einflüssen aus Psychedelic Rock, Folk, elektronischer Musik u.v.m. entwickelten. Die Genre-Bezeichnung „Krautrock“ ist dabei nur vermeintlich spöttisch gemeint, denn innovative Formationen wie Can oder Kraftwerk genießen bis heute auch international höchstes Ansehen. Somit ist es wenig verwunderlich, dass der Film, in dem prominente Musiker wie Irmin Schmidt, Jaki Liebezeit, Damo Suzuki, Wolfgang Flür und Michael Rother zu Wort kommen, als US-amerikanische Produktion entstanden ist. Zwei weitere „Krautrock“-Filme sollen folgen, die sich mit den „Essener Songtagen“ und der Progressive-Rock-Szene in West-Berlin befassen.

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