Festival Die in Nigeria gedrehte Dokumentation „Coconut Head Generation“ läuft am Eröffnungsabend des 20. Afrika Film Festivals Köln. Bis einschließlich 24. September stehen dabei 85 Filmvorführungen sowie ein Rahmenprogramm mit Diskussionen, Live-Musik und Ausstellungen auf dem Programm. (Foto: Afrika Film Festival Köln)

14. September, 2023

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Afrika Film Festival Köln findet zum 20. Mal statt

Die in Nigeria gedrehte Dokumentation „Coconut Head Generation“ läuft am Eröffnungsabend des 20. Afrika Film Festivals Köln. Bis einschließlich 24. September stehen dabei 85 Filmvorführungen sowie ein Rahmenprogramm mit Diskussionen, Live-Musik und Ausstellungen auf dem Programm.

Bereits 1992 hat der Kölner Verein FilmInitiativ erstmals das heutige Afrika Film Festival Köln (AFFK) ausgerichtet. Seit 2016 findet die Veranstaltung, die mit dem „European Enterprise Award“ als bestes afrikanisches Filmfestival in Europa ausgezeichnet wurde, im jährlichen Rhythmus statt. Nun kann in der Domstadt ein rundes Jubiläum gefeiert werden: Am heutigen Donnerstag, den 14. September beginnt im Filmforum des Kölner Museums Ludwig die mittlerweile 20. Ausgabe.

Zum Auftakt wird nach der offiziellen Eröffnungszeremonie der Dokumentarfilm „Coconut Head Generation“ von Alain Kassanda gezeigt. Der französische Filmemacher, der persönlich anwesend sein wird, zeigt darin Eindrücke aus dem Leben engagierter Studentinnen und Studenten in der Großstadt Ibadan im Südwesten Nigerias. Kassanda dokumentiert die leidenschaftlichen Debatten der jungen Menschen über Themen wie Machtungleichgewicht, ethnische Zugehörigkeit oder Feminismus.

Insgesamt stehen beim AFFK in diesem Jahr 85 Vorführungen mit Spielfilmen, Dokumentationen und Kurzfilmen aus 20 Ländern auf dem Programm. Auch die für ZDF/Arte produzierte deutsche Spielfilm-Satire „Clashing Differences“ wird gezeigt. Regisseurin und Autorin Merle Grimme erzählt darin mit bekannten Darstellerinnen wie Thelma Buabeng, Jane Chirwa und Minh-Khai Phan-Thi die Geschichte eines Vereins, der ein Panel auf einer internationalen Frauenkonferenz organisieren will. Doch die Konferenzleitung legt ihr Veto ein, weil die Gesprächsrunde „zu weiß“ besetzt sei.

Neben den Filmvorführungen gehört zum AFFK auch ein umfangreiches Rahmenprogramm mit u.a. Live-Musik und der Ausstellung „Africomics“ über Comics in und aus Afrika. Zudem wird auf mehreren Panels über aktuelle Herausforderungen und Chancen für afrikanische Filmemacherinnen und -macher diskutiert. Dabei geht’s u.a. um die Rolle von Frauen in der Filmindustrie sowie um den Umgang mit kontroversen Themen und die Entwicklung neuer Erzählformen.

Zum Abschluss des Festivals werden mehrere Auszeichnungen verliehen, darunter neben drei Publikumspreisen auch erstmals ein mit 2.000 Euro dotierter Jurypreis.

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ronald paul yandere