„Maischberger“ unterbricht Winterpause nach US-Angriff auf Venezuela
Die ARD-Talkshow „Maischberger“ unterbricht ihre Winterpause und sendet bereits am Dienstag, den 6. Januar, um 22:15 Uhr im Ersten eine neue Ausgabe. Grund dafür ist der militärische Angriff der USA auf Venezuela und die Festnahme von Präsident Nicolás Maduro.
Am heutigen Dienstag, den 6. Januar, meldet sich Sandra Maischberger mit ihrer ARD-Talkshow außerplanmäßig zurück. Eigentlich war der Start ins neue Jahr erst für Mitte des Monats vorgesehen. Doch die jüngsten internationalen Ereignisse veranlassten die ARD, kurzfristig eine Sondersendung ins Programm zu nehmen. Die Ausgabe läuft um 22:15 Uhr im Ersten und steht ganz im Zeichen der Lage in Südamerika.
Auslöser ist der überraschende militärische Angriff der Vereinigten Staaten auf Venezuela. Nach Sanktionen, Blockaden und der Verstärkung ihrer militärischen Präsenz in der Region gingen die USA unter Präsident Donald Trump vor wenigen Tagen den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro in Caracas entführen. Nun steht er in New York vor Gericht. Einer der Anklagepunkte lautet: „Verschwörung zum Drogenterrorismus“. Das gesamte Vorgehen stößt international auf scharfe Kritik, während Washington den Einsatz als notwendige Maßnahme zur Wiederherstellung von Recht und Ordnung rechtfertigt.
Im Zentrum der Sendung steht zunächst die politische Bewertung des US-Angriffs. Dazu diskutieren der ehemalige Außenminister und frühere SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel sowie der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Armin Laschet. Sie ordnen die völkerrechtlichen, diplomatischen und geopolitischen Konsequenzen ein.
Über die sicherheitspolitischen Auswirkungen des Militärschlags spricht im Studio die Militärexpertin Claudia Major, Vizepräsidentin des German Marshall Fund. Sie benennt im Gespräch mit Sandra Maischberger mögliche Folgen für die internationale Sicherheit und Zusammenarbeit.
Abgerundet wird die Sendung durch Kommentare von Markus Preiß (ARD-Hauptstadtstudio), Gabor Steingart („The Pioneer Briefing“), sowie der Kriegsreporterin Sophia Maier.


