Awards Die Nachwuchspreise beim Deutschen Musikautor*innenpreis 2026 gehen an Lauren Siess in der Sparte „Ernste Musik“ und Dominik Hartz in der Sparte „Unterhaltungsmusik“. Die Verleihung der von der GEMA initiierten Auszeichnung findet am 26. Februar in Berlin statt. Fotos © Camilo Pachón/Sebastian Berthold

15. Januar, 2026

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GEMA ehrt Lauren Siess und Dominik Hartz mit Nachwuchspreisen

Die Nachwuchspreise beim Deutschen Musikautor*innenpreis 2026 gehen an Lauren Siess in der Sparte „Ernste Musik“ und Dominik Hartz in der Sparte „Unterhaltungsmusik“. Die Verleihung der von der GEMA initiierten Auszeichnung findet am 26. Februar in Berlin statt.

Zum mittlerweile 17. Mal verleiht die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) den Deutschen Musikautor*innenpreis. Im Vorfeld der Preisverleihung, die am Donnerstag, den 26. Februar in Berlin stattfindet, sind nun die ersten Entscheidungen der Jury gefallen. Wie die Ausrichter jetzt bekannt gaben, werden in der Kategorie „Nachwuchs“ die Komponistin, Bratschistin und Improvisatorin Lauren Siess sowie der Musiker, Schauspieler und Songwriter Dominik Hartz ausgezeichnet. Die Trophäen sind jeweils mit einem Preisgeld von 10.000 Euro verbunden.

Die aus Portland im US-Bundesstaat Oregon stammende Lauren Siess, die in Deutschland und Österreich lebt, wird mit dem Deutschen Musikautor*innenpreis in der Nachwuchssparte „Ernste Musik“ geehrt. Zu ihren bisherigen Projekten zählen Werke für das Ensemble mosaik, das MDR-Sinfonieorchester, das Arditti Quartet, das Schlagwerkensemble Line Upon Line Percussion sowie das Riot Ensemble.

Siess experimentiere „mit Elektronik, Objekten und Instrumenten gleichermaßen ernsthaft und verbindet verschiedene Ansätze zeitgenössischer Komposition erstaunlich leichtfüßig und immer auch die gesellschaftlichen Zustände reflektierend“, heißt es u.a. in der Begründung der Jury. „Ihre Klangwelten sind rau und zugleich verspielt. Mit ihrem sehr speziellen elektronischen und klanglichen Ansatz zerlegt sie Objekte wie auch klassische Instrumente und baut sie nach ihren Vorstellungen zu sehr eigentümlich verschachtelten musikalischen Entitäten um.“

Der gebürtige Lübecker Dominik Hartz wird von der GEMA mit dem Nachwuchspreis in der Sparte „Unterhaltungsmusik“ ausgezeichnet. 2024 erschien sein selbstbetiteltes Debütalbum. Es folgten Veröffentlichungen wie die Single „Mann der vielen Worte“, diverse Videos und Festivalauftritte. Für 2026 sind das zweite Album und eine große Tour geplant.

Der Preisträger beeindrucke durch seine enorme Vielseitigkeit und seine sowohl musikalische wie sprachliche Eloquenz, konstatiert die Musikautor*innenpreis-Jury. „Dominik Hartz auf ein einziges Genre festzulegen, ist unmöglich: Ob Disco, Indie, Pop, Hip-Hop, House oder Rap – er vereint all diese Musikstile in einer einzigartigen Melange“, heißt es im Statement zur Preisentscheidung. „Alltagsnah, wortgewandt und mit einer Lässigkeit formuliert er Sehnsüchte und Gefühle. Er beherrscht diverse Instrumente und ist jemand, der den gesamten Produktionsprozess seiner Musik intensiv begleitet und dabei immer wieder starke neue Impulse setzt.“

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