Sport-Diskussion mit Liz Shoo zum „Black History Month“
Anlässlich des „Black History Month“ gibt‘s im Februar ein thematisches Sonderprogramm im Deutschen Sport & Olympia Museum in Köln. Durch das prominent besetzte Auftaktgespräch mit u.a. Fußballtrainer Otto Addo und Leichtathlet Owen Ansah führt die Journalistin Liz Shoo.
Vor genau 100 Jahren entstand in den USA die Idee zum „Black History Month“, bei dem alljährlich im Februar die Geschichte Schwarzer Menschen, deren Errungenschaften und deren aktuelle Rolle in der Gesellschaft thematisiert werden. Mittlerweile begehen auch Initiativen, Institutionen und Einrichtungen in vielen Ländern außerhalb Nordamerikas diesen Gedenkmonat.
Seit 1990 gibt‘s in Deutschland Veranstaltungen zum „Black History Month“. In Köln wird dabei in diesem Jahr erstmals gezielt die Welt des Sports unter die Lupe genommen. Das Deutsche Sport & Olympia Museum in der Domstadt hat dazu mit Kooperationspartnern ein Sonderprogramm unter dem Titel „Schwarz. Rot. Gold. Der Black History Month im deutschen Sport“ zusammengestellt.
Bei der gleichnamigen Auftaktveranstaltung findet am Dienstag, den 3. Februar ab 19:00 Uhr ein prominent besetztes Podiumsgespräch statt, das die Journalistin Liz Shoo (u.a. Deutsche Welle, WDR) moderiert. Sie begrüßt dazu beispielsweise Otto Addo, den aktuellen Trainer der ghanaischen Fußball-Nationalmannschaft. Der gebürtige Hamburger spielte einst selbst in der Bundesliga und gewann den Deutschen Meistertitel mit Borussia Dortmund.
Auf dem Podium in Köln gesellen sich zu Shoo und Addo der amtierende Deutsche Meister im 100-Meter-Sprint, Owen Ansah, die Moderatorin, Autorin und ehemalige Fußballerin Shary Reeves sowie die Rollschuhtänzerin Oumi Janta. Abgerundet wird der Abend laut Ankündigung durch eine „Listening Party“. Der Eintritt ist nach Anmeldung auf der Webseite des Deutschen Sport & Olympia Museums frei.
Dort sind auch Informationen zu den weiteren Veranstaltungen der Sport-Programmreihe zum „Black History Month“ verfügbar. Hierzu zählen u.a. die Themenführung „black sheroes“, mehrere Workshops sowie ein Lese- und Gesprächsabend mit Autor Ronny Blaschke zu dessen Buch „Spielfeld der Herrenmenschen – Kolonialismus und Rassismus im Fußball“.


