HP_Chiles Grubenunglück_Foto_Miguel Soffia
Im Jahr 2010 waren 33 Bergleute 69 Tage lang verschüttet: „Chiles Grubenunglück: Wettlauf gegen die Zeit“ rekonstruiert die dramatische Bergung. Die dreiteilige Doku-Serie läuft am 30. September ab 20:15 Uhr auf National Geographic und ist bereits bei Disney+ verfügbar.
Am 5. August 2010 stürzte ein Teil der Kupfer-Gold-Mine San José in der chilenischen Atacama-Wüste ein. 33 Bergleute wurden rund 800 Meter unter der Erde eingeschlossen. 17 Tage lang war unklar, ob die verschütteten Männer überhaupt noch lebten. Dann erreichte eine Bohrung ihren Schutzraum: Alle 33 hatten überlebt. Es begann ein Wettlauf gegen die Zeit. Während die Männer unter Tage ihr Zusammenleben organisierten, arbeiteten chilenische Rettungsteams mit internationaler Unterstützung an einem Weg zurück an die Oberfläche.
Weitere 52 Tage vergingen, bis die Bergleute schließlich einzeln mit einer eigens entwickelten Rettungskapsel nach oben gebracht werden konnten. Schätzungsweise eine Milliarde Menschen weltweit verfolgten die Rettungsaktion. „Chiles Grubenunglück: Wettlauf gegen die Zeit“ blickt auch auf die Zeit danach und zeigt, welche langfristigen Folgen die Ereignisse und die weltweite Aufmerksamkeit für die Beteiligten hatten.
Die dreiteilige Doku-Serie setzt die Emmy-prämierte National-Geographic-Reihe „Wettlauf gegen die Zeit“ fort. Sie zeigt bislang unveröffentlichte Handyaufnahmen, die von den Bergleuten selbst unter Tage gemacht wurden, und lässt Überlebende, Angehörige und Rettungskräfte zu Wort kommen. Sechs der Bergleute sind dabei erstmals in einer internationalen Dokumentarproduktion zu sehen.
Zur Emmy-prämierten „Wettlauf gegen die Zeit“-Reihe gehören Dokus über den Tsunami, der 2004 die Küsten des Indischen Ozeans verheerte, und den Hurrikan Katrina im Jahr darauf. Alle Episoden sind seit dem 26. September bei Disney+ verfügbar, am 30. September läuft die Doku-Serie ab 20:15 Uhr auf National Geographic.
