HP_Maischberger_Jan van Aken_Foto_WDR_Oliver Ziebe
IIn der neuen Ausgabe von „Maischberger“ ist u.a. Jan van Aken zu Gast. Der Linken-Politiker spricht über den Kurs seiner Partei nach dem starken Ergebnis bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl, die Debatte um geplante Enteignungen und Antisemitismusvorwürfe gegen die Linke.
Nach dem starken Abschneiden der Linken bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl steht für die Partei die Frage im Raum, wie es nun politisch weitergeht. Welche Rolle könnte sie künftig in der Hauptstadt spielen und welche ihrer zentralen Forderungen will sie bei möglichen Koalitionsverhandlungen durchsetzen? Darüber spricht nun auch Jan van Aken bei Sandra Maischberger. Die neue Ausgabe der ARD-Talkshow läuft am heutigen Dienstagabend, den 29. September ab 22:50 Uhr im Ersten.
Ein besonders umstrittenes Thema bleibt die Forderung nach der Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen. Gleichzeitig sieht sich die Berliner Linke weiterhin mit Antisemitismusvorwürfen konfrontiert. Zuletzt sorgte ein Auftritt von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt bei „Maybrit Illner“ für Aufsehen. Als die Moderatorin klarstellte, dass die Berliner Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp keine Antisemitin sei, entgegnete Dobrindt knapp: „Na doch“. Eralp und die Berliner Linke erstatteten daraufhin Strafanzeige wegen des Verdachts der üblen Nachrede und Beleidigung.
Auch der Krieg in der Ukraine spielt bei „Maischberger“ eine zentrale Rolle. Nach dem Treffen von Bundesaußenminister Johann Wadephul mit seinem russischen Pendant Sergej Lawrow geht’s nun um die Möglichkeit weiterer Gespräche mit Russland. Auch die jüngsten ukrainischen Angriffe auf Moskau sind ein Thema. Darüber spricht CNN-Korrespondent Frederik Pleitgen.
Die Themen des Abends kommentieren außerdem der Literaturkritiker und Moderator Denis Scheck, die „taz“-Wirtschaftskorrespondentin Ulrike Herrmann sowie Michael Bröcker, Chefredakteur von Table.Briefings.
