HP_Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi – Der Bushido Podcast_Titel_Foto_RTL+
KLang-PR-Chefin Kathrin Lang hört sich gerne in die Familiengeschichten der Ferchichis an. Reichlich Gelegenheit bieten dazu Anis Ferchichi alias Bushido und seine Frau Anna-Maria in ihrem gemeinsamen RTL+-Podcast. „Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi – Der Bushido Podcast“ behandelt Fragen mit nachvollziehbaren Anknüpfungspunkten für jedermann und jederfrau.
Ich finde es unglaublich spannend, wie sehr sich das öffentliche Bild von Bushido in den vergangenen Jahren verändert hat. Lange stand sein Name für harten Berliner Gangsta-Rap: Provokation, Härte, Schlagzeilen, Underground. Mittlerweile geht es viel mehr um die Person hinter dem Künstlernamen: Anis Ferchichi, Ehemann und Vater. Und dazu gehört auch immer seine Frau Anna-Maria, die längst selbst eine starke öffentliche Marke geworden ist. Zusammen sind die beiden ein Duo, dessen Geschichte weit über die Musik hinausreicht.
Anna-Maria ist dabei aus dem vermeintlichen Schatten der „Frau von“ herausgetreten. Für mich ist sie eine zentrale Figur dieser Geschichte: präsent, meinungsstark und mit einer Stärke, die ich persönlich extrem bewundere. Wer über das veränderte Bushido-Bild spricht, kommt an Anna-Maria nicht vorbei.
Schon vor Jahren haben die beiden ihr Leben für die Öffentlichkeit geöffnet. Doku-Formate wie „Bushido & Anna-Maria – Alles auf Familie“ bei RTL+ begleiten sie durch ihren Alltag. Die Auswanderung nach Dubai und die Rückkehr nach Deutschland, nach Grünwald bei München, liefern weitere Kapitel dieser Familiengeschichte, die auch sehr offen in den sozialen Netzwerken geteilt werden.
Darin steckt eine fast schon märchenhaft wirkende Erzählung: Es geht um den einst „bösen Jungen“, der mit der Familie an seiner Seite einen neuen, einen anderen Weg einschlägt. Das Ganze wird dann zu einer Geschichte mit der Aussicht auf ein Happy End. Natürlich verschwindet seine Vergangenheit dadurch nicht aus den Geschichtsbüchern, aber das neue Selbstbild von Bushido lässt Platz für Seiten, die im alten Bushido-Image absolut undenkbar gewesen wären.
Und genau hier fügt sich „Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi – Der Bushido Podcast“ ein. Hier sprechen die beiden Protagonisten jede Woche mal kürzer, mal länger über Beziehung, über Kinder, Eifersucht, Vertrauen und die Frage, was sie eigentlich zusammenhält. Auch Konflikte und persönliche Grenzen gehören ganz zentral zu den Themen.
Klar, ihr Lebensstandard liegt weit entfernt vom Alltag der meisten Menschen (keine Ahnung wie hoch das geschätzte Vermögen von Anis und Anna-Maria ist). Trotzdem behandeln sie Fragen mit spannenden Anknüpfungspunkten für jedermann und jederfrau: Wie bleiben wir als Paar verbunden? Was brauchen unsere Kinder? Was können wir einander verzeihen? Luxus schützt offensichtlich nicht vor Beziehungsarbeit.
Ich glaube, diese fortlaufenden Einblicke haben viel dazu beigetragen, dass Menschen Bushido heute anders wahrnehmen. Der Podcast verstärkt diese Nähe. Die Familiengeschichte bekommt regelmäßig eine neue Folge, erzählt von Anis/Bushido und Anna-Maria selbst. Welchen Anteil das auch an Bushidos musikalischem Erfolg hat, lässt sich kaum beziffern. Dass die Nachfrage groß ist, zeigen u.a. sein Arena-Comeback 2024 und die 35.000 Tickets, die für die nächste Tour innerhalb der ersten sechs Stunden verkauft wurden.
„Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi – Der Bushido Podcast“ ist mein Podcast-Tipp der Woche, weil ich spannend finde, wie aus einer bekannten Künstlerfigur eine gemeinsame Familienmarke geworden ist. Und wie ein Podcast diese Geschichte weitererzählt: persönlich, kontinuierlich und mit reichlich Gesprächsstoff.
(Kathrin Lang)
