Awards Am 22. Januar wurden die Produktionen bekannt gegeben, die in diesem Jahr Chancen auf einen Grimme-Preis haben. Insgesamt stehen 71 Nominierungen fest. Darunter ist auch die Dramaserie „Nachts im Paradies“ mit Hauptdarsteller Jürgen Vogel, die in der Kategorie „Fiktion“ ins Rennen geht. Foto © Canal+/MagentaTV

22. Januar, 2026

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Grimme-Preis 2026: Wer jetzt auf eine Auszeichnung hoffen darf

Am 22. Januar wurden die Produktionen bekannt gegeben, die in diesem Jahr Chancen auf einen Grimme-Preis haben. Insgesamt stehen 71 Nominierungen fest. Darunter ist auch die Dramaserie „Nachts im Paradies“ mit Hauptdarsteller Jürgen Vogel, die in der Kategorie „Fiktion“ ins Rennen geht.

Das Grimme-Institut hat die Nominierungen für die diesjährigen Grimme-Fernsehpreise bekanntgegeben. Anfang des Monats kamen die zuständigen Kommissionen zusammen und prüften Einreichungen in den Kategorien „Information & Kultur“, „Fiktion“, „Unterhaltung“ sowie „Kinder & Jugend“. Aus mehr als 750 vorgeschlagenen Produktionen und Einzelleistungen wählten sie schließlich 71 Nominierte aus.

Insgesamt elf Nominierungen gehen an Privatsender und Streaminganbieter. Zu den nominierten Streamingproduktionen zählt u.a. die Dramaserie „Nachts im Paradies“, die seit Januar in Deutschland bei MagentaTV zu sehen ist. Die von Windlight Pictures produzierte Serie mit Jürgen Vogel, Lea Drinda und Birgit Minichmayr ist aufgrund ihrer herausragenden Bildgestaltung, Ausstattung und Kameraarbeit im Rennen.

Traditionsgemäß können sich vor allem die öffentlich-rechtlichen Anbieter Chancen auf eine Auszeichnung ausrechnen. So wurde der „Tatort“ im Ersten gleich mit dem ersten Fall des neuen Frankfurter Ermittlerduos, gespielt von Melika Foroutan und Edin Hasanović, nominiert. Auf den Spezial-Preis in der Kategorie „Information & Kultur“ dürfen u.a. die Macher der Netflix-Dokumentation „Babo – Die Haftbefehl-Story“ hoffen. Nominiert ist überdies die von Sandra Maischberger produzierte und von Andres Veiel inszenierte Dokumentation „Riefenstahl“ über die umstrittene NS-Filmemacherin Leni Riefenstahl, die im November in der ARD zu sehen war.

„Die Nominierungen für den diesjährigen Grimme-Preis spiegeln eindrucksvoll die Vielfalt und Stärke des aktuellen Fernsehjahres wider“ so die Geschäftsführerin des Grimme-Instituts, Çiğdem Uzunoğlu.

Die Leiterin des Grimme-Preises, Lucia Eskes, ergänzt: „Die diesjährigen Nominierungen zeigen erneut eindrucksvoll die große Qualität vieler Produktionen, bieten aber nicht nur Anlass zur Anerkennung, sondern auch zur Diskussion darüber, welche Themen erzählt werden und welche derzeit zu wenig Raum erhalten.“ Zudem gehe es um Fragen der Sichtbarkeit und Teilhabe.

Ende Januar kommen die Jurys im nordrhein-westfälischen Marl zusammen. Die Trägerinnen und Träger der Preise werden schließlich im März bekanntgegeben.

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