„Maischberger“: Kommt das Ende der Teilzeit?
Am vergangenen Wochenende kündigte die CDU an, das Recht auf sogenannte „Lifestyle“-Teilzeit abschaffen zu wollen. Am 28. Januar diskutiert Moderatorin Sandra Maischberger darüber u.a. mit dem früheren Linken-Fraktionschef Gregor Gysi und dem CDU-Staatssekretär Philipp Amthor.
In der aktuellen Debatte über Arbeitszeitmodelle und Sozialleistungen hat sich die Union klar positioniert. Besonders Aussagen von Bundeskanzler Friedrich Merz zur Teilzeitarbeit haben allerdings für viel Kritik gesorgt. Gegnerinnen und Gegner werfen ihm und seiner Partei vor, flexible Arbeitsformen pauschal schlechtzureden. Doch welche Einschränkungen und Anforderungen drohen Teilzeitarbeitern und Bürgergeldempfängern in der Zukunft? Über diese Frage diskutiert Sandra Maischberger am heutigen Mittwochabend, dem 28. Januar, in einer neuen Ausgabe ihrer ARD-Talkshow „Maischberger“.
Ab 22:20 Uhr begrüßt die Moderatorin zwei Politiker, die in dieser Frage deutlich unterschiedliche Sichtweisen vertreten. Ihre Gesprächspartner sind der Linken-Politiker Gregor Gysi sowie der parlamentarische Staatssekretär Philipp Amthor von der CDU. Gysi setzt vor allem auf soziale Sicherheit und den Schutz von Beschäftigten, während Amthor strengere Regeln und mehr Leistungsanreize im Sozialstaat fordert.
Darüber hinaus spricht Sandra Maischberger am heutigen Abend mit der belarussischen Oppositionspolitikerin Maria Kalesnikava. Internationale Bekanntheit erlangte sie als Teil eines Frauen-Trios, das dem Minsker Machthaber Aleksander Lukaschenko öffentlich entgegentrat. Nach den Protesten gegen die Präsidentschaftswahl 2020 wurde die Musikerin und Bürgerrechtlerin mehrere Jahre als politische Gefangene inhaftiert. Im Dezember 2025 kam sie frei. Im Gespräch berichtet Kalesnikava von ihren Hafterfahrungen, der Situation politischer Gefangener und der aktuellen Lage in Belarus.
Eröffnet wird die Sendung durch eine journalistische Gesprächsrunde. Sandra Maischberger diskutiert mit Matthias Deiß von der ARD, Alisha Mendgen vom „Focus“ und „Euronews“-CEO und Chefredakteur Claus Strunz.


