Europäische Sender verlängern Serienabkommen „New8“
Im Rahmen des öffentlich-rechtlichen Serienabkommens „New8“ sind bereits zahlreiche hochwertige Produktionen wie das finnische Crime-Drama „Queen of Fucking Everything“ entstanden. Nun wird die Initiative, an der das ZDF und sieben weitere Partner beteiligt sind, bis 2029 verlängert.
Seit 2023 besteht das öffentlich-rechtliche Senderabkommen „New8“, bei dem sich Partner aus acht europäischen Ländern zusammengeschlossen haben, um die Produktion hochwertiger und gesellschaftlich relevanter Serien im fiktionalen Bereich zu stärken. Von deutscher Seite ist das ZDF beteiligt. Im Rahmen der Konferenz TV Drama Vision beim Filmfestival in Göteborg haben die Verantwortlich jetzt bekannt gegeben, dass „New8“ um drei weitere Jahre verlängert werde.
Neben dem ZDF sind auch SVT (Schweden), DR (Dänemark), YLE (Finnland), RÚV (Island), NRK (Norwegen), VRT (Flandern/Belgien) und NPO (Niederlande) an dem Koproduktions-Abkommen beteiligt. Bislang entstanden durch „New8“ u.a. die mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnete Hebammen-Serie „Push“ und die deutsch-dänische Finanzskandal-Aufbereitung „Die Affäre Cum-Ex“. Auch der niederländische Pharma-Thriller „Elixir – The Pain Killers“, das schwedische Medienmogul-Porträt „Stenbeck“ sowie das kurz vor Weihnachten im ZDF-Streamingportal gestartete finnische Crime-Drama „Queen of Fucking Everything“ gingen aus der Initiative hervor.
Mit der Fortführung von „New8“ bis mindestens 2029 solle der Kooperationsrahmen weiterentwickelt und die inhaltliche Zusammenarbeit ausgebaut werden, heißt es in der Mitteilung. Ziel sei es, die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Serien weiter zu stärken. „,New8′ macht sichtbar, welche Programm-Qualität entsteht, wenn starke öffentlich-rechtliche Partner zusammenarbeiten“, Jasmin Maeda, Hauptredaktionsleiterin der Internationalen Fiktion im ZDF. „Die zahlreichen Nominierungen und Auszeichnungen von Projekten wie ,Die Affäre Cum-Ex‘ und ,Elixir‘, aber auch die Erfolge der Programme im ZDF-Streamingportal zeigen eindrucksvoll die internationale Stärke und das kreative Potenzial, das in dieser Kooperation steckt.“


