Schwerpunkt zur 76. Berlinale: Bei Arte sind die Bären los
Zehn Tage vor dem Auftakt zur Berlinale 2026 startet Arte einen Programmschwerpunkt rund um das deutsche A-Festival. Zu sehen gibt’s 13 Filme, die in der Vergangenheit in Berlin ausgezeichnet wurden oder als Weltpremiere liefen. Darunter ist auch „Das Lehrerzimmer“ mit Leonie Benesch.
Am 12. Februar beginnt die 76. Ausgabe der Internationalen Filmfestspiele in Berlin. Bei Arte lautet das Motto aber bereits ab dem heutigen Montag, den 2. Februar: „Die Bären sind los“. Mit einem Programmschwerpunkt unter diesem Titel stimmt der Kulturkanal sein Publikum auf das wichtigste deutsche Filmfestival ein. Gezeigt wird eine Auswahl von 13 internationalen Produktionen, die in der Vergangenheit bei der Berlinale zu den Preisträgern zählten oder als Weltpremieren zu sehen waren.
Los geht’s heute im linearen Programm von Arte um 20:15 Uhr mit dem Kultfilm „12 Monkeys“ von Terry Gilliam, der vor 30 Jahre in Berlin im Wettbewerb lief. Anschließend läuft um 22:20 Uhr läuft das Filmporträt „Terry Gilliams Welt – Im Reich der Fantasie“ über Leben und Werk des Filmemachers und Monty Python-Mitglieds.
Darüber hinaus geht die Zeitreise im Arte-Schwerpunkt „Die Bären sind los“ u.a. zurück ins Jahr 1968 – mit Claude Chabrols Thriller „Zwei Freundinnen“, für den Stéphane Audran seinerzeit mit dem Silbernen Bären als beste Darstellerin geehrt wurde. Auch mehrere deutsche TV-Premieren sind in der Auswahl vertreten, darunter der senegalische Goldene Bären-Gewinner „Dahomey“ (2024) von Mati Diop und das deutsche Drama „Das Lehrerzimmer“ (2023) von İlker Çatak, der u.a. fünf Deutsche Filmpreise gewann und eine Oscar-Nominierung erhielt. Regisseur Çatak ist mit seinem aktuellen Werk „Gelbe Briefe“ auch im Wettbewerb der Berlinale 2026 vertreten.
Alle Beiträge des Programmschwerpunkts „Die Bären sind los“ werden auch online in der Arte-Mediathek zur Verfügung gestellt.


