Film Als Regisseur, Drehbuchautor und Sprecher zeichnet Werner Herzog für „Ghost Elephants – Die Geister im Hochland Angolas“ verantwortlich. Nun ist der rund 100-minütige Dokumentarfilm erstmals im deutschen TV zu sehen: National Geographic WILD strahlt ihn am 8. März aus. Foto © Disney/Lena Herzog

12. Februar, 2026

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Deutsche TV-Premiere für Werner Herzogs „Ghost Elephants“

Als Regisseur, Drehbuchautor und Sprecher zeichnet Werner Herzog für „Ghost Elephants – Die Geister im Hochland Angolas“ verantwortlich. Nun ist der rund 100-minütige Dokumentarfilm erstmals im deutschen TV zu sehen: National Geographic WILD strahlt ihn am 8. März aus.

Im vergangenen Oktober wurde der legendäre Regisseur Werner Herzog beim Film Festival Cologne mit dem Filmpreis Köln ausgezeichnet. Im Festivalprogramm in der Domstadt lief damals auch sein neuer Dokumentarfilm „Ghost Elephants – Die Geister im Hochland Angolas“, der nun seine deutsche TV-Premiere feiert. Der Doku-Sender National Geographic WILD strahlt ihn zum ersten Mal am Sonntag, den 8. März um 21:00 Uhr aus. Am selben Tag startet „Ghost Elephants“ auch beim Streamingdienst Disney+.

Der 83-jährige Herzog tritt bei dem 100-Minüter als Regisseur, Drehbuchautor und Sprecher sowohl der deutschen als auch der englischen Fassung auf. Für „Ghost Elephants“ hat er den National Geographic-Explorer Steve Boyes auf der Suche nach den größten jemals dokumentierten Landsäugetieren begleitet. Die außergewöhnliche Expedition führt das Filmteam in das nebelverhangene Hochlands Angolas.

In den dortigen Wäldern will der Naturschutzbiologe Boyes die Existenz der sagenumwobenen Geisterelefanten von Lisima nachweisen. Um die scheuen Tiere aufzuspüren, tun sich Boyes und sein Forscherkollege von National Geographic, der Ethnobiologe Kerllen Costa, mit drei erfahrenen einheimischen Fährtenlesern zusammen – um dort Erfolg zu haben, wo moderne Technologie versagt.

Werner Herzog erzählt in „Ghost Elephants – Die Geister im Hochland Angolas“ eine poetische Geschichte über das Überleben, die Wiederannäherung und die fortwährende Kraft uralten Wissens im Angesicht moderner Verluste. „Nach der Begegnung mit Steve Boyes stieß ich unerwartet auf ein Projekt, das sich wie die Jagd nach Moby Dick, dem Weißen Wal, anfühlte – und das mit großer Dringlichkeit“, erklärt der in den USA lebende deutsche Filmemacher. „Wie viele meiner Filme ist auch dieser eine Erkundung von Träumen, von Fantasie – abgewogen gegen die Realität.“

Ergänzt wird das Filmprojekt durch den Bildband „Okavango and the Source of Life“ von Steve Boyes, der am 3. März auch in Deutschland erscheint. Er enthält mehr als hundert Fotografien, detaillierte Karten und Boyes’ persönliche Reflexionen zu den Expeditionen des von ihm geleiteten „National Geographic Okavango Wilderness Project“. Das Vorwort zum Buch lieferte kein Geringerer als der Herzog von Sussex, Prinz Harry.

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