Musik Sarah Engels ist die wohl prominenteste Kandidatin des deutschen ESC-Vorentscheids. Knapp zwei Wochen vor der Show spricht die Kölner Sängerin im „ESC Kompakt“-Interview über die Message ihres Songs „Fire“ und darüber, warum sie sich auf das Abenteuer Eurovision Song Contest einlässt. (Foto © ARD/SWR/Claudius Pflug)

17. Februar, 2026

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Sarah Engels und der ESC: „Sie hat die Power, sie hat die Energie!“

Sarah Engels ist die wohl prominenteste Kandidatin des deutschen ESC-Vorentscheids. Knapp zwei Wochen vor der Show spricht die Kölner Sängerin im „ESC Kompakt“-Interview über die Message ihres Songs „Fire“ und darüber, warum sie sich auf das Abenteuer Eurovision Song Contest einlässt.

Am 28. Februar entscheidet sich, wer in diesem Jahr beim Eurovision Song Contest für Deutschland antritt. Die prominenteste Kandidatin ist zweifellos Sarah Engels. Für etablierte Künstlerinnen und Künstler birgt die Teilnahme am Wettbewerb durchaus ein gewisses Risiko, weshalb vor allem in der jüngsten Vergangenheit überwiegend eher weniger bekannte Namen im Line-up des nationalen Vorentscheids auftauchten. In jedem Fall braucht es Mut, diesen Schritt zu gehen.

Im Interview mit der Plattform „ESC Kompakt“ gesteht Sarah Engels nun: „Da kann man auch echt scheiße aussehen.“ Aber sie habe ein ganz tolles Team, mit dem sie an diesem Projekt arbeite. „Wenn man das macht, dann muss wirklich alles sitzen“, betont sie. Bei der Arbeit an dem Song „Fire“ hätten alle Beteiligten schon im Studio gespürt: „Das ist eigentlich ein ESC Song!“ Und dann habe man gemeinsam die Entscheidung getroffen: „Wir müssen diesen Song anmelden. Wir müssen es zumindest versuchen. Weil: Wenn wir es unversucht lassen, dann wissen wir nie, ob wir es vielleicht geschafft hätten.“

„Fire“ sei für sie vor allem ein Song mit einer Message. Im Gespräch mit Benjamin Hertlein und Peter Rensmann berichtet die Kölner Sängerin von Niedergeschlagenheit, von dem Gefühl sich selbst zu verlieren und wie schwer es ihr gefallen sei, sich da wieder rauszuholen. Als ihr dies jedoch gelungen sei, habe sie gedacht: „Hey, jetzt ist Sarah wieder da und sie ist so stark wie nie zuvor. Sie hat die Power, sie hat die Energie! Und ich möchte dieses Gefühl an ganz viele Frauen da draußen und nicht nur Frauen, sondern einfach allgemein an Menschen weitergeben und sagen: Hey, hab‘ den Mut, wieder zu dir selbst zu finden und du bist es wert, dass du auch innerlich brennen darfst. So ist ‚Fire‘ entstanden.“

Grundsätzlich habe sie den ESC schon als Kind verfolgt. „Das war so bei uns ein richtiges Event. Wenn ESC war, hat sich die ganze Familie getroffen. Wir haben immer abgestimmt und uns gestritten, weil wir nicht einer Meinung waren. Aber das war immer so im Hinterkopf, glaube ich, ein Traum, den ich aber nie mich getraut hätte auszusprechen.“ Jetzt ist Sarah Engels dabei, sich in aller Offenheit und Öffentlichkeit auf die Verwirklichung dieses Traums vorzubereiten. Ein wenig nervös sei sie durchaus. Aber: „Es ist aktuell eine superspannende Zeit.“

Bis zur Entscheidung im Rahmen der ARD-Show „Eurovision Song Contest – Das Deutsche Finale 2026“ vergehen noch knapp zwei Wochen. Insgesamt treten dort neun Acts an. Neben Sarah Engels sind dies der Münchener Sänger Bela, die Singer-Songwriter-Formation Dreamboys The Band, die Sängerinnen Laura Nahr sowie Molly Sue, der deutsch-amerikanische Künstler Myle, das Duo Ragazzki sowie der Musiker wavvyboi und die „The Voice of Germany“-Gewinnerin Malou Lovis. Über das Ticket nach Wien entscheiden schließlich eine 20-köpfige internationale Jury sowie das TV-Publikum. Durch den Vorentscheid in Berlin führen Barbara Schöneberger und Hazel Brugger.

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