Musik Der Sieg beim deutschen ESC-Vorentscheid am Samstagabend fühlte sich für Sarah Engels und ihr Team zunächst eher surreal an. „Wir haben kaum geschlafen und stattdessen die ganze Nacht gefeiert“. Mit Riesenschritten geht’s nun Richtung Wien. Am 16. Mai ist der entscheidende Tag. (Foto © Basti Sevastos)

2. März, 2026

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Sarah Engels: „Ich bin einfach überwältigt und unendlich dankbar“

Der Sieg beim deutschen ESC-Vorentscheid am Samstagabend fühlte sich für Sarah Engels und ihr Team zunächst eher surreal an. „Wir haben kaum geschlafen und stattdessen die ganze Nacht gefeiert“. Mit Riesenschritten geht’s nun Richtung Wien. Am 16. Mai ist der entscheidende Tag.

Der Funke ist offenbar übergesprungen: Seit Samstagabend steht fest, dass Sarah Engels für Deutschland beim Eurovision Song Contest singt. Im Mai fährt sie nach Wien und präsentiert im Wettbewerb ihren Song „Fire“. 3,65 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer hatten Das Erste eingeschaltet und erlebten diesen wichtigen Etappensieg der Kölnerin. Der Marktanteil betrug 18,1 Prozent.

Auch für den federführenden Sender SWR darf dessen ESC-Vorentscheids-Premiere als gelungen gelten: Das Konzept der Show bot einen stimmigen Einstieg in den Wettbewerb und konnte nicht zuletzt auch bei den Zuschauerzahlen im Vergleich zum Vorjahr zulegen.

Sarah Engels‘ Freude war unübersehbar. Gleiches gilt für ihr Team und die Kick-Media-Firma Pool Position Management. Gemeinsam hatten sie sich intensiv auf den Vorentscheid in Berlin vorbereitet. Die 24 Stunden nach dem Sieg hätten sich teilweise „wie ein Fiebertraum“ angefühlt, heißt es aus dem Team.

„Es war total surreal“, so Sarah Engels gegenüber smalltalk. „In diesem Augenblick ist so viel gleichzeitig passiert: Freude, Erleichterung, Dankbarkeit. Ich konnte es kaum glauben und habe einfach nur funktioniert und meine Liebsten fest umarmt.“ Auch für die Künstlerin war das Erlebnis unfassbar. „Sehr intensiv und emotional“, skizziert sie die Stimmung. „Wir haben kaum geschlafen und stattdessen die ganze Nacht gefeiert. Danach ging es direkt weiter mit Terminen und Interviews. Wirklich Zeit, alles zu realisieren, hatte ich noch nicht. Aber ich bin einfach überwältigt und unendlich dankbar.“

Barbara Schöneberger und Hazel Brugger moderierten „Eurovision Song Contest – Das Deutsche Finale 2026“ im großen Studio in Berlin-Adlershof vor anderthalb Tausend Menschen. Für die Künstlerinnen und Künstler bot sie Live-Show  dadurch zumindest ansatzweise die Bedingungen, mit denen sie es in der Wiener Stadthalle zu tun bekommen werden. Die Location bietet Platz für 16.000 Zuschauerinnen und Zuschauer. Eine sonst übliche ESC-Sofaecke gab’s zwar auch, aber die bildete nicht das Zentrum der Inszenierung. Im Mittelpunkt standen eindeutig die Acts, die in Berlin sozusagen unter Realbedingungen performen konnten.

Der entscheidende Tag für Sarah Engels wird dann der 16. Mai sein. Dann zeigt sich, ob „Fire“ tatsächlich das Zeug hat, ganz Europa zu begeistern. Geschrieben wurde der Songs von Valentin Boes, Luisa Heinemann, Raphael Lott und Dario Schürmann in Zusammenarbeit mit Sarah Engels. Der energiegeladene Upbeat-Track ist ein echter Partysong – und noch ein bisschen mehr. „In meinem Song geht es darum, sich aus einer toxischen Situation zu befreien“, betonte Sarah Engels bei der Veröffentlichung. „In diesem Song steckt so viel Schmerz, so viel Leidenschaft und so viel Feuer. Das ist für alle die ihr inneres Feuer verloren haben.“

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