„Knockout Club“: Posch und Hövermann steigen mit Kontra K in den Ring
Auch in dieser Woche gibt’s eine neue Ausgabe des Kampfsport-Podcasts „Knockout Club“. Diesmal begrüßt das Gastgeber-Duo Christopher Posch und Ken Hövermann den Rapper und passionierten Kampfsportler Kontra K zum Talk auf der Reeperbahn.
Im Video-Podcast „Knockout Club“ widmen sich der Rechtsanwalt Christopher Posch und der ehemalige Judoka Ken Hövermann, seines Zeichens Geschäftsführer der Hamburger Kultkneipe „Ritze“, den unterschiedlichsten Kampfsportarten. Gekämpft wird nicht, vielmehr geht’s um den rein verbalen Austausch mit Menschen, die im Zusammenhang mit dieser Art der körperlichen Ertüchtigung etwas zu sagen haben. Passenderweise begrüßen Posch und Hövermann ihre Gäste direkt im Boxring. Und der befindet sich im Keller der „Ritze“.
In der aktuellen Folge begrüßen sie den Rapper Kontra K. Der Berliner fühlt sich eben nicht nur auf der Bühne, sondern auch an einem Ort wie diesem zu Hause. Und genau darum dreht sich das Gespräch mit ihm ziemlich schnell. Es geht um die Parallelen von Rap und Boxen.
Kontra K erzählt offen, was Kampfsport ihm bedeutet. Für ihn ist das Ganze mehr als nur Training, sondern vielmehr eine Art Rettungsanker. Gerade in jungen Jahren, als er mit Drogenproblemen und einem chaotischen Lebensstil zu kämpfen gehabt habe, sei es der Sport gewesen, der ihn wieder auf Spur gebracht habe, berichtet er. Im Ring gebe es für ihn keine Ausreden: Entweder du hast trainiert oder eben nicht.
Dabei wird deutlich, dass dieses extreme Mindset den Musiker bis heute begleitet. Die im Kampfsport gelernte Disziplin habe er eins zu eins auf seine Rap-Karriere übertragen. Für Kontra K entsteht Erfolg nicht über Nacht, sondern durch jahrelange Arbeit, Rückschläge und den Willen, immer weiterzumachen. Kampfsport sei für ihn daher nicht nur ein Hobby, sondern ein Lebensgefühl. Es gehe um Respekt, Selbstkontrolle und darum, sich selbst immer wieder herauszufordern.
Neben dieser persönlichen Geschichte sprechen die drei Männer auch über die aktuelle Entwicklung im Kampfsport. Besonders das Boxen in Deutschland bekommt dabei sein Fett weg: zu wenig Aufmerksamkeit, zu wenig Storytelling, zu wenig Identifikationsfiguren. MMA hingegen wirke beispielsweise moderner und näher an den Fans.
Zu hören und zu sehen gibt’s die komplette Folge von „Knockout Club“ ab sofort auf allen gängigen Podcast-Plattformen.


