Zum Dokumentarfilm-Branchentreff Dokville in Stuttgart werden ab dem 18. Juni prominente Speaker wie Joachim Gauck, Stephan Lamby, Düzen Tekkal, Sebastian Krumbiegel und Günther Oettinger erwartet. Am Vorabend läuft ein Special Screening von „Der Helsinki Effekt“. Foto © Rise and Shine Cinema/Vladimir Musaelyan
Zum Dokumentarfilm-Branchentreff Dokville in Stuttgart werden ab dem 18. Juni prominente Speaker wie Joachim Gauck, Stephan Lamby, Düzen Tekkal, Sebastian Krumbiegel und Günther Oettinger erwartet. Am Vorabend läuft ein Special Screening von „Der Helsinki Effekt“.
Eine neue Ausgabe des zweitägigen Dokumentarfilm-Branchentreffs Dokville findet ab dem morgigen Donnerstag, den 18. Juni im Hospitalhof Stuttgart statt. Auf dem Programm mit dem Schwerpunktthema „Demokratie unter Druck – Ist unsere Zivilgesellschaft am Ende?“ stehen Keynotes, Diskussionsrunden und Case Studies mit namhaften Filmschaffenden sowie weiteren Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft und Medien.
Am Donnerstagmorgen leitet Eric Friedler, Filmemacher (u.a. „Die Toten Hosen – das letzte Album“ und Geschäftsführer des ausrichtenden Hauses des Dokumentarfilms, Dokville 2026 offiziell ein. Anschließend steht das Eröffnungspanel mit dem Titel „Demokratie in Gefahr – Aufklärung am Ende?“ an. Hierzu diskutieren u.a. der stellvertretende „Bild“-Chefredakteur Paul Ronzheimer, die Autorin und Menschenrechtsaktivistin Düzen Tekkal und der preisgekrönte Dokumentarfilmer Stephan Lamby, der in diesem Jahr auch den Juryvorsitz beim Deutschen Fernsehpreis übernommen hat.
Darüber hinaus wird Altbundespräsident Joachim Gauck am ersten Tag des Branchentreffs in Stuttgart zu einer Keynote und einem Gespräch zum Thema „Demokratie unter Druck“ erwartet. Auf der Liste der Dokville-Speaker stehen in diesem Jahr u.a. auch SWR-Intendant Kai Gniffke, Musiker Sebastian Krumbiegel, der ehemalige Vizepräsident der Europäischen Kommission, Günther Oettinger, der Filmproduzent Tristan Chytroschek (Vincent Productions) und die grüne Europapolitikerin Terry Reintke.
Bereits am Abend des heutigen Mittwochs, den 17. Juni gibt’s eine kostenlose Einstimmung auf Dokville im Stuttgarter Haus der Geschichte Baden-Württemberg. Dort wird ab 19:00 Uhr die historische Doku „Der Helsinki Effekt“ gezeigt. Regisseur Arthur Franck zeichnet darin auf unterhaltsame Weise die Geschehnisse rund um die Unterzeichnung der KSZE-Schlussakte am 1. August 1975 nach – mit Archivmaterial von Politgrößen wie Helmut Schmidt, Erich Honecker, US-Präsident Gerald Ford und dem sowjetischen Parteichef Leonid Breschnew sowie der Erzählstimme von Schauspieler Bjarne Mädel.
