Ein mutmaßlicher Drohnen-Anschlag am Leipziger Flughafen beschäftigt derzeit die deutschen Sicherheitsbehörden. Über die wachsende Gefahr hybrider Angriffe und die Frage, wie Deutschland darauf reagieren sollte, spricht Sandra Maischberger am 1. September mit dem ehemaligen Bundesaußenminister Sigmar Gabriel in ihrer ARD-Talksendung. Foto © WDR/Oliver Ziebe
Ein mutmaßlicher Drohnen-Anschlag am Leipziger Flughafen beschäftigt derzeit die deutschen Sicherheitsbehörden. Über die wachsende Gefahr hybrider Angriffe und die Frage, wie Deutschland darauf reagieren sollte, spricht Sandra Maischberger am 1. September mit dem ehemaligen Bundesaußenminister Sigmar Gabriel in ihrer ARD-Talksendung.
Anfang August ist am Flughafen Leipzig/Halle offenbar ein Anschlag auf ein ukrainisches Frachtflugzeug vereitelt worden. In der Nähe mehrerer Maschinen der ukrainischen Antonov Airlines wurde eine Drohne entdeckt, die mit Sprengstoff präpariert war. Nach Recherchen von NDR, WDR und „Süddeutscher Zeitung“ sollte offenbar eines der Transportflugzeuge angegriffen werden. Später fanden Ermittler eine weitere Drohne sowie möglicherweise militärischen Sprengstoff.
Wer hinter der Aktion steckt, ist offiziell bislang nicht abschließend bestätigt. Nach aktuellen Erkenntnissen soll jedoch ein russischer Geheimdienst für den gescheiterten Drohnenanschlag in Leipzig verantwortlich sein. Außenminister Johann Wadephul und Innenminister Alexander Dobrindt wollen dies am heutigen Dienstag bekannt geben.
Welche Folgen eine solche Ankündigung haben könnte, diskutiert Sandra Maischberger am Dienstag, den 1. September, in einer neuen Ausgabe ihrer ARD-Talksendung. Ab 22:50 Uhr begrüßt die Moderatorin dazu u.a. den früheren SPD-Chef und Außenminister Sigmar Gabriel, der erklärt, wie Deutschland in Zukunft auf hybride Angriffe reagieren sollte.
Über Polarisierung und Meinungsfreiheit diskutieren am Abend außerdem die frühere Grünen-Vorsitzende Ricarda Lang sowie der Journalist und Autor Ulf Poschardt. Eingeordnet und analysiert werden die Gespräche von Markus Preiß, Leiter des ARD-Hauptstadtstudios, ZDF-Journalistin Nicole Diekmann und „Die Zeit“-Kulturkorrespondent Ijoma Mangold.
