Movies & TV Foto: MDR/UFA Fiction/Lukas Salna

21. September, 2018

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„Kruso“: Bildstarke Romanverfilmung

Bis zum Sommer 1989 wagten ausreisewillige DDR-Bürger die Flucht übers Meer. Davon erzählt die Romanverfilmung „Kruso“ von Thomas Stuber mit Albrecht Schuch in der Titelrolle.

Für seinen viel beachteten Roman „Kruso“ erhielt Lutz Seiler 2014 den Deutschen Buchpreis. Wie die Vorgängersieger „Der Turm“ von Uwe Tellkamp oder „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ von Eugen Ruge, geben Bücher wie diese immer wieder hervorragende Stoffe für Filme ab. Und so inszenierte Thomas Stuber, der auf der diesjährigen Berlinale mit „In den Gängen“ für Aufsehen gesorgt hatte, „Kruso“ fürs Fernsehen. Die Geschichte spielt auf Hiddensee während des letzten Sommers vor dem Mauerfall. Damals diente die kleine Ostseeinsel vielen ausreisewilligen DDR-Bürgern als Ausgangspunkt für ihre Flucht über das Meer nach Dänemark. Vor der Traumkulisse der vorpommerschen Küste erzählt „Kruso“ in starken Bildern von der Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben und der Suche nach äußerer und innerer Freiheit. Im TV-Angebot der nächsten Woche gehört die Koproduktion von MDR, ARD Degeto und UFA Fiction (Produzenten: Benjamin Benedict und Nico Hofmann) zu den Höhepunkten. Ausstrahlung ist am Mittwoch um 20:15 Uhr im Ersten.
www.daserste.de

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