GIB MIR 5! Rainer Laux verantwortet als Executive Director bei EndemolShine Germany die Produktion von Formaten wie „Promi Big Brother“. Im smalltalk-Interview spricht er u.a. über das Erfolgsgeheimnis der aktuellen Staffel und das 20. Jubiläum des „Großen Bruders“ im nächsten Jahr. (Foto: Eyecatchme. Photography)

16. August, 2019

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Rainer Laux: Deutsche können sich mit Camping identifizieren

Zoff im Zeltlager, Lästereien am Lagerfeuer, Liebe im Luxuscamp – die aktuelle Staffel von „Promi Big Brother“ kommt bei den Zuschauern gut an. Die Quoten sprechen für sich: Allein gestern erreichte die Show in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen einen hervorragenden Marktanteil von 18,3 Prozent. Kein Wunder also, dass Sat.1 entschieden hat, das Format zusätzlich zum Freitag auch am kommenden Montag in die Primetime um 20:15 Uhr zu befördern. Rainer Laux, der die Show als Executive Director bei EndemolShine Germany produziert, ist überzeugt, dass der Erfolg auch mit dem diesjährigen Setting, einem Campingplatz, zusammenhängt. Im smalltalk-Interview erklärt der Starproduzent außerdem, warum Emotionen im „Big Brother“-Kosmos intensiver erlebt werden und wieso er noch keinen klaren Favoriten für den Sieg hat.

 

Herr Laux, in dieser Staffel müssen die „Promi Big Brother“-Bewohner auf einem Campingplatz hausen. Laut Quoten kommt die Zeltplatz-Idylle bei den Zuschauern gut an. Welches Fazit ziehen Sie nach einer Woche?

Rainer Laux: Wir haben mit dem Campingplatz ein Thema gefunden, mit dem sich viele Deutsche sehr gut identifizieren können. Fast jeder von uns hat doch schon einmal gecampt. So haben auch sehr viele Menschen eine Meinung dazu, können mitreden und eigene Camping-Geschichten erzählen.

Welcher Promi hat Ihrer Meinung nach das Zeug, diese Staffel von „Promi Big Brother“ zu gewinnen?

Rainer Laux: Das kann ich jetzt noch nicht sagen. Wir haben noch eine Woche „Promi Big Brother“ vor uns. Da wird noch viel passieren. Aktuell sehe ich es so, dass gleich mehrere unserer Promis die Chance haben, ihre ganz persönliche Heldenreise zu vollenden und damit zum Gewinner dieser Staffel zu werden. Jedes Jahr sind meine Kollegen und ich immer wieder aufs Neue überrascht, welcher Bewohner dann am Ende das Rennen macht und gewinnt.

Wer hat Sie positiv überrascht, von wem hatten Sie sich mehr erhofft?

Rainer Laux: Natürlich hat man eine Erwartung an einen Kandidaten und malt sich aus, was er an Geschichten und Impulsen mit in die Gemeinschaft einbringt. Doch jedes Jahr werden wir aufs Neue belehrt, dass unter diesen ganz speziellen Umständen alles anders ist. Emotionen werden im „Big Brother“-Kosmos intensiver und schneller erlebt.

Zlatko Trpkovski ist ein Kandidat der aktuellen Staffel. Ein Zufall, dass er dabei ist? Oder hatten Sie bei seiner Verpflichtung schon das im nächsten Jahr anstehende Jubiläum im Kopf?

Rainer Laux: Zlatko hat als Bewohner der ersten „Big Brother“-Staffel vor 20 Jahren TV-Geschichte geschrieben. Da lag es für mich auf der Hand, mit ihm darüber zu sprechen, ob er in diesem Jahr einzieht. Wir waren in den letzten Jahren immer mal wieder in Kontakt.

Apropos Jubiläum: Sie haben bereits angekündigt, dass es im kommenden Jahr wieder eine Normalo-Staffel von „Big Brother“ geben wird. Warum haben Sie sich dazu entschieden?

Rainer Laux: Wir freuen uns sehr, dass sich Sat.1 aufgrund der „Promi Big Brother“-Erfolge in den letzten Jahren dazu entschieden hat, den Klassiker, die Mutter aller Reality-Shows, zurück auf die Bildschirme zu bringen. Wir haben die Kollegen in München mit einem neuen, spannenden Konzept überzeugen können, 20 Jahre „Big Brother“ in Deutschland gebührend zu feiern.

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