Awards Mario Adorf nahm gestern in Köln den Herbert Strate-Preis in Empfang. Vorher stand er beim Film- und Kinokongress NRW Rede und Antwort. (Foto: Film- und Medienstiftung NRWSat.1/Hojabr Riahi)

6. November, 2019

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Mario Adorf: „Hollywood war nicht mein Bier“

Mario Adorf nahm gestern in Köln den Herbert Strate-Preis in Empfang. Vorher stand er beim Film- und Kinokongress NRW Rede und Antwort.

Schauspiel-Legende Mario Adorf ist gestern Abend in Köln mit dem Herbert Strate-Preis geehrt worden. Die Auszeichnung vergeben die Film- und Medienstiftung NRW und der HDF Kino seit 2004 an Persönlichkeiten, die sich um den deutschen Film verdient gemacht haben. Im Vorfeld der Preisverleihung blickte der 89-Jährige in einem Gespräch beim Film- und Kinokongress NRW auf seine lange Karriere zurück, in der er große Erfolge mit deutschen Produktionen wie Volker Schlöndorffs Oscar-Gewinner „Die Blechtrommel“ feierte, aber auch auf internationalem Terrain mit Regisseuren wie Claude Chabrol, Billy Wilder oder Sam Peckinpah zusammenarbeitete. Dem Wunsch seines damaligen Agenten, sich ganz in den USA niederzulassen und sich als „Mexikaner“ vermarkten zu lassen, habe er jedoch widerstanden. „Hollywood war nicht mein Bier“, kommentierte Adorf. Nach der Preisverleihung in Köln steht schon heute der nächste festliche Abend für den Film- und TV-Star auf dem Programm: In der Essener „Lichtburg“ feiert „Es hätte schlimmer kommen können – Mario Adorf“ seine offizielle Premiere. Der Dokumentarfilm über Leben und Karriere Adorfs startet am Donnerstag in den deutschen Kinos.

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