Food Foto: smalltalk/Rolling Pin

22. Februar, 2019

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„Rolling Pin“: Titelstar Frank Rosin nimmt kein Blatt vor den Mund

Eindeutige Geste, klare Aussagen: Zwei-Sterne-Koch Frank Rosin spricht im Titel-Interview von „Rolling Pin“ ausführlich über sein Berufsethos und die aktuellen Entwicklungen in der Gastronomie-Branche.

Auf dem Cover des „Rolling Stone“ zu landen, gilt in der Welt der Rock- und Popmusik als Ritterschlag. Ähnlich verhält es sich in der Gastronomie mit dem Fachmagazin „Rolling Pin“. Den Titel der aktuellen Ausgabe ziert Frank Rosin. Doch damit nicht genug: Im Heft kommt der Zwei-Sterne-Koch auf zehn Seiten ausführlich zu Wort. Rosin betont dabei u.a., wie wichtig ihm faire Arbeitsbedingungen in seinem Restaurant in Dorsten seien. Zu seiner Zeit als Berufsanfänger sei das völlig anders gewesen: „Der Koch war der unterbezahlte Depp und Prügelknabe in der Küche – bezahlt mit Schwarzgeld und in Form von Sechs-Tage-Woche und 14-Stunden-Tagen ausgebeutet“, so Rosin. „Überspitzt formuliert könnte man sagen, dass die Gastronomie der letzten 50 Jahre auf Sklaventum aufgebaut wurde.“ Auch zu anderen Themen nimmt er kein Blatt vor den Mund. So mahnt er ein Umdenken bei den Bewertungen durch Restaurantführer an. Dabei sollten auch verstärkt ökonomische Aspekte und vor allem die Ausbildungsmöglichkeiten eines Betriebs berücksichtigt werden. Dass er noch viel vorhat, lässt er im Fragebogen durchblicken. „Sind Sie dort, wo Sie immer hinwollten?“, lautet die Frage. Darauf Rosins Antwort: „Noch lange nicht.“

www.rollingpin.de

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