GIB MIR 5! Foto: TV Now/Stefan Gregorowius

7. Februar, 2020

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Marco Schreyl: „Wir müssen glaubwürdig und korrekt sein“

Für RTL hat Marco Schreyl in der Vergangenheit bereits Erfolgsshows wie „Deutschland sucht den Superstar“ und „Das Supertalent“ moderiert. Am Montag, den 10. Februar, kehrt er ins Programm des Kölner Senders zurück – diesmal in die Daytime und mit einem täglich ausgestrahlten Format: Seine Talkshow „Marco Schreyl“ ist künftig montags bis freitags jeweils ab 16:00 Uhr zu sehen. Mit smalltalk sprach der Moderator u.a. über seine besondere Rolle als Namensgeber der Sendung, die Themenauswahl und den Vergleich mit den bekannten Nachmittags-Talkshows aus den 90er Jahren.

Herr Schreyl, Sie haben im Laufe Ihrer Karriere bereits diverse TV-Formate moderiert. Wie ist das, jetzt mit einer Show unter dem eigenen Namen an den Start zu gehen?

Marco Schreyl: Mit einem Nachmittagstalk im Jahr 2020 an den Start zu gehen, ist eine besondere Herausforderung. Und dass da mein Name auf dem Titelfeld steht, ist aufregend und verpflichtend zugleich. Viele haben den Daily Talk der 90er als Vorlage im Kopf. So werden wir aber nicht aussehen. Grundsätzlich liebe ich den Talk. Und jetzt bekomme ich einen. Ich freue mich.

Tägliche TV-Talkshows am Nachmittag waren vor allem in den 90er Jahren erfolgreich. Welche Erinnerungen verbinden Sie selbst mit diesem Genre?

Marco Schreyl: Ich habe da keine tiefen Erinnerungen, da ich in den 90ern eher zum Sport ins Stadion gegangen bin als nachmittags fernzusehen. Aber an Hans Meiser und Ilona Christen kann ich mich gut erinnern. Das waren Persönlichkeiten!

„Marco Schreyl“ wird täglich ausgestrahlt und verspricht laut RTL-Pressestelle aktuelle und gesellschaftsrelevante Themen. Was muss man sich darunter vorstellen?

Marco Schreyl: Wir beschäftigen uns mit dem, was die Menschen gerade am Kaffeetisch oder in der U-Bahn besprechen. Und wir versuchen, aktuell zu arbeiten und somit das Lebensgefühl der Deutschen aufzunehmen. Dabei reden wir über die ganz normalen Fragen. „Gesellschaftsrelevant“ bedeutet dabei: Wir bearbeiten zum Beispiel die Volksdroge Alkohol, oder die Frage, ob man mit seiner Familie brechen und den Kontakt beenden darf. Es geht auch um die Auswirkungen des Pflegenotstands in unserem Land. Wir machen das alles auf Augenhöhe – mit Betroffenen, Experten und Prominenten.

Wie intensiv sind Sie selbst in die Auswahl der Themen und Gäste eingebunden? Gibt es Wünsche, die Sie gerne umsetzen würden?

Marco Schreyl: Ich rede mit, denke mit, schlage vor – aber wir sind vor allem ein Team. Und das heißt: Wir entscheiden zusammen. Da wird es Themen geben, die mich mehr persönlich beschäftigen, und welche, die Thema sind, weil sie viele andere beschäftigen.

Sie sind auch weiterhin für WDR und HR aktiv. Ist es für einen Moderator eine besondere Herausforderung, zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Medien zu „pendeln“?

Marco Schreyl: Ich möchte für mich gar nicht zu sehr zwischen den Labels „öffentlich-rechtlich“ und „privat“ unterscheiden. Ich finde: Wir alle müssen in unserem Beruf gute Arbeit machen, glaubwürdig und korrekt sein. Das ist das Wichtigste.

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