Dokumentation Für viele war er eine Art Terminator der Literaturkritik: der unvergessene Marcel Reich-Ranicki. ZDF und 3sat widmen ihm am Pfingstwochenende eine sehenswerte Charakterstudie von Lutz Hachmeister und Gert Scobel. (Foto: ZDF)

29. Mai, 2020

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100 Jahre Marcel Reich-Ranicki

Für viele war er eine Art Terminator der Literaturkritik: der unvergessene Marcel Reich-Ranicki. ZDF und 3sat widmen ihm am Pfingstwochenende eine sehenswerte Charakterstudie von Lutz Hachmeister und Gert Scobel.

Marcel Reich-Ranicki hat in der Geschichte des deutschen Fernsehens einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Weil er 2008 den ihm zugedachten Deutschen Fernsehpreis ablehnte, aber natürlich vor allem wegen seiner unvergessenen 13 Jahre als Chefkritiker des ZDF-Klassikers „Das literarische Quartett“. Am kommenden Dienstag wäre er 100 Jahre alt geworden und am Samstag erinnert 3sat um 22:50 Uhr mit der Dokumentation „Ich, Reich-Ranicki“ von Lutz Hachmeister und Gert Scobel an einen Mann, der enorm viel für das Thema Literatur im Fernsehen getan hat. Der Film war 2006 erstmals im ZDF gelaufen. Dort steht er nach der 3sat-Ausstrahlung noch mal am Sonntag auf dem Programm, allerdings erst spät in der Nacht zu Montag um 0:20 Uhr. „Mit selten gezeigtem Archivmaterial und sehr persönlichen, ausführlichen Erzählstrecken von Marcel Reich-Ranicki werden die Höhepunkte eines Jahrhundert-Lebens“ dargestellt“, heißt es in der Ankündigung. Das filmische Porträt dieses „fleißigen, begabten und durchsetzungsfähigen Mannes, der um seinen Aufstieg kämpfen musste“, ist zugleich ein spannendes Panorama deutscher Kultur- und Fernsehgeschichte.

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