Literatur Elke Erb erhält am 31. Oktober den Georg-Büchner-Preis 2020. Die Jury der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung lobte sie als „unverdrossene Aufklärerin“. Die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung gilt als der bedeutendste literarische Preis im deutschsprachigen Raum. (Foto: Gerald Zörner)

7. Juli, 2020

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Büchner-Preis geht an Elke Erb

Elke Erb erhält am 31. Oktober den Georg-Büchner-Preis 2020. Die Jury der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung lobte sie als „unverdrossene Aufklärerin“. Die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung gilt als der bedeutendste literarische Preis im deutschsprachigen Raum.

Als Schullektüre favorisieren viele Schüler Georg Büchners Drama „Woyzeck“. Der geringe Umfang des Klassikers dürfte dabei eine entscheidende Rolle spielen. Von beachtlicher Höhe ist hingegen das Preisgeld, das mit der jährlichen Vergabe des Georg-Büchner-Preises verbunden ist. Es geht um immerhin 50.000 Euro und damit um die höchstdotierte literarische Ehrung im deutschsprachigen Raum. Aber vor allem geht’s natürlich um die Würdigung höchster literarischer Leistungen. Heute Morgen nun gab die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung bekannt, dass in diesem Jahr die Schriftstellerin Elke Erb ausgezeichnet wird. Erbs poetischer Sachverstand habe mehrere Generationen von Dichterinnen und Dichtern beeinflusst, so die Begründung der Jury. Der „unverdrossenen Aufklärerin“ gelinge es wie keiner anderen, „die Freiheit und Wendigkeit der Gedanken in der Sprache zu verwirklichen, indem sie sie herausfordert, auslockert, präzisiert, ja korrigiert“. Die offizielle Verleihung ist für den 31. Oktober in Darmstadt geplant. Zu den Preisträgern der Vergangenheit gehören die späteren Nobelpreisträger Günter Grass und Heinrich Böll sowie Rainald Goetz, Marcel Beyer, Jan Wagner und im vergangenen Jahr der Schweizer Lukas Bärfuss.

 

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