Messe Am 20. März wurde die diesjährige Leipziger Buchmesse offiziell eröffnet. Vom 21. bis zum 24. März zieht das Literatur-Event zahlreiche Gäste in die sächsische Großstadt. Zu ihnen zählte am Eröffnungsabend u.a. Bundeskanzler Olaf Scholz. (Foto: Leipziger Messe GmbH/Jens Schlüter)

21. März, 2024

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Leipziger Buchmesse startet mit hohem Besuch aus Berlin

Am 20. März wurde die diesjährige Leipziger Buchmesse offiziell eröffnet. Vom 21. bis zum 24. März zieht das Literatur-Event zahlreiche Gäste in Sachsens größte Stadt. Zu ihnen zählte am Eröffnungsabend u.a. Bundeskanzler Olaf Scholz.

Eine der wichtigsten Frühjahrsveranstaltungen der Buch- und Medienbranche ist am gestrigen Mittwoch, dem 20. März, offiziell eröffnet worden. Die Leipziger Buchmesse zieht auch 2024 wieder Verleger, Autoren, Medienvertreter und nicht zuletzt Leserinnen und Leser aus Deutschland und der ganzen Welt an, um die Vielfalt der Literatur zu erkunden, Neues zu entdecken und neue Perspektiven zu gewinnen.

2.085 Aussteller aus mehr als 40 Ländern zeigen dem Publikum vom 21. bis 24. März in Leipzig, was es Neues auf dem Buchmarkt gibt. Ihre Zahl ist im Vergleich zu 2023 leicht gestiegen. Die Ausstellungsbereiche sind vielfältig und umfassen unter anderem Belletristik und Sachbuch, Kinder- und Jugendbuch, Buchkunst und Grafik sowie digitale Welten wie Audio, Film und andere Medien. Die Messe findet gemeinsam mit der Manga-Comic-Con und dem Lesefestival „Leipzig liest“ statt.

„Wir freuen uns über den ungebrochenen Zuspruch der Aussteller und auf all die Gäste aus nah und fern, denen wir auch in diesem Jahr wieder großartige Unterhaltung bieten werden“, so Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe. „Aber auch als Ort der Diskussionen und Debatten nimmt die Leipziger Buchmesse gerade in diesen schwierigen Zeiten voller gesellschaftlicher Spannungen eine tragende Rolle ein. Wie herausragend diese ist, zeigen auch die Besuche von Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.“

Gastland in diesem Jahr sind die Niederlande und das belgische Flandern, aus denen sich insgesamt 41 Autorinnen und Autoren angekündigt haben. Zu ihnen gehören viel beachtete neue Stimmen wie Lisa Weeda, Gaea Schoeters, Raoul de Jong, Gijs Wilbrink und Angelo Tijssens, aber auch bekannte Schriftstellerinnen und Schriftsteller wie Anna Enquist, Connie Palmen, Lize Spit und Stefan Hertmans. Gemeinsam mit ihren deutschen Kollegen und dem Publikum werden sie in über 100 Lesungen, Gesprächen und Performances über aktuelle Themen wie Klimakrise, Überkonsum, Genderfragen, Kolonialismus, weltweite Fluchtbewegungen und den Krieg in Europa diskutieren.

Die Leipziger Buchmesse steht darüber hinaus in diesem Jahr voll und ganz im Zeichen der Demokratie. Gemeinsam mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels haben die Veranstalter daher die Initiative #DemokratieWählenJetzt gestartet. Sie soll die Besucherinnen und Besucher dazu animieren, Haltung zu zeigen und sich für eine demokratische und vielfältige Gesellschaft stark zu machen.

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