Deutschlandpremiere für „Der Frosch und das Wasser“ in Bremen
Im Kinofilm „Der Frosch und das Wasser“, der beim Filmfest Bremen seine Deutschlandpremiere feiert, gehen Aladdin Detlefsen und Kanji Tsuda als ungleiches Freundespaar auf einen Roadtrip von Köln bis nach Tokio. Unterstützung bekommen sie u.a. von Meltem Kaptan als Fahrerin „Frau Toprak“.
Mit seinem neuen Spielfilm „Der Frosch und das Wasser“ feierte Regisseur Thomas Stuber („In den Gängen“, „Kruso“) im vergangenen November Weltpremiere beim Black Night Film Festival im estnischen Tallinn. Nun steht auch der deutsche Kinostart des Roadmovies an. Bevor der Pandora Filmverleih „Der Frosch und das Wasser“ am 30. April hierzulande auf die Leinwände bringt, gibt’s noch eine offizielle Deutschlandpremiere beim Filmfest Bremen. Dort ist der Film am 17. und 19. April im Gondel Kino zu sehen.
Laut Ankündigung des Verleihs werden Ideengeber und Co-Drehbuchautor Gotthart Kuppel sowie Hauptdarsteller Aladdin Detlefsen persönlich bei den Vorstellungen in Bremen anwesend sein. Beide feiern in der Hansestadt ein Heimspiel. Detlefsen, spielt in der deutsch-schweizerischen Koproduktion die Hauptfigur Stefan „Buschi“ Busch, einen Mann mit Down-Syndrom. Er lebt in einer betreuten Wohngemeinschaft und weigert sich zu sprechen.
Buschis Leben verändert sich schlagartig, als er sich während eines Gruppenausflugs spontan einer japanischen Reisegruppe anschließt und in Hideo Kitamura (Kanji Tsuda) einen neuen Freund findet. Gemeinsam absolviert das ungleiche Paar eine ebenso ereignis- wie erkenntnisreiche Reise, die von Köln über Weimar und Dresden bis zum Rheinfall von Schaffhausen und schließlich nach Tokio führt. Unterwegs treffen die beiden u.a. auf „Frau Toprak“. Sie wird von Berlinale-Gewinnerin Meltem Kaptan gespielt und unterstützt die beiden als Fahrerin.
In Tallinn gab es bereits einen großen Erfolg für „Der Frosch und das Wasser“. Tsuda und Detlefsen, der seit 20 Jahren im Bremer Blaumeier-Atelier schauspielerisch tätig ist und hier sein Kino-Debüt feiert, wurden als beste Darsteller im Wettbewerb des Festivals ausgezeichnet. „Die Chemie zwischen den beiden Schauspielern war von Anfang an magisch“, kommentiert Pandora Film-Produzent Christoph Friedel. „Vollkommen zu Recht haben die beiden gemeinsam den Schauspielpreis beim Black Nights Film Festival in Tallinn gewonnen.“


