ESC-Comeback? Michael Schulte stellt eine Bedingung
Singer-Songwriter Michael Schulte gelang vor acht Jahren der größte deutsche Erfolg in der jüngeren ESC-Geschichte. Mit Gastgeberin Barbara Schöneberger spricht er im Podcast „Mit den Waffeln einer Frau“ u.a. über den Musikwettbewerb, sein Verhältnis zu Fotoshootings und den Körper von Ed Sheeran.
Im Mai findet in Wien die mittlerweile 70. Ausgabe des Eurovision Song Contest statt. Die deutschen Hoffnungen ruhen diesmal auf Sängerin Sarah Engels, die in der österreichischen Hauptstadt mit ihrem Titel „Fire“ an den Start gehen wird. Gelingt Deutschland erstmals seit 2018 wieder der Sprung in die Top 10 beim ESC? Der Mann, der für dieses Kunststück zuletzt verantwortlich zeichnete, ist in der aktuellen Folge des barba radio-Podcasts „Mit den Waffeln einer Frau“ bei Entertainerin Barbara Schöneberger zu Gast: Singer-Songwriter Michael Schulte spricht mit ihr über seinen Erfolg von damals, aber auch über sein neues Album und vieles mehr.
Beim ESC in Lissabon vor acht Jahren erreichte der gebürtige Eckernförder mit „You Let Me Walk Alone“ einen starken vierten Platz. „Vor dem Vorentscheid war ich viel aufgeregter als vor dem eigentlichen ESC“, erinnert sich Schulte im barba radio-Talk. „Ich habe gewusst: Das ist die Chance meines Lebens. Wenn ich es nicht schaffe, diesen Vorentscheid zu gewinnen und zum ESC zu reisen, dann ist das halt richtig doof.“
Er habe damals zahlreiche Lieder geschrieben, um mit dem aus seiner Sicht optimalen Titel an den Start zu gehen, führt der 35-Jährige aus. Umso mehr wundere er sich über die mitunter schwache Qualität der Kompositionen bei den jüngsten Vorentscheiden. „Das sind alles gute Künstler“, betont Schulte. Er könne aber nicht nachvollziehen, dass sie zum Teil mit „richtig langweiligen Songs“ dort vertreten seien. Ein eigenes ESC-Comeback schließt der Singer-Songwriter nicht aus – und fügt augenzwinkernd hinzu: „Aber ich würde nicht noch mal in den Vorentscheid gehen.“
Im Verlauf der Podcast-Stunde haken Schöneberger und Schulte noch zahlreiche weitere Themen ab. Es geht u.a. um Vatersein aus Überzeugung, den Körper von Ed Sheeran und Social-Media-Overload vor dem Einschlafen. Darüber hinaus gibt Michael Schulte zu, dass er Fotoshootings fast genauso wenig mag wie Shoppen. Zudem stellt er noch einmal klar, dass der Simply-Red-Sänger Mick Hucknall nicht sein Vater ist.
Mehr dazu gibt’s in der aktuellen Folge von „Mit den Waffeln einer Frau“ bei barbaradio.de, in der barba radio-App und auf allen gängigen Podcast-Plattformen.


